Bücher 5. Mark Frost – The List of Seven Ja ja, auch 2008 war wieder sehr englischsprachig orientiert bei mir... auf Platz 5 The List of...

My Year in Lists (4)

Bücher

5. Mark Frost – The List of Seven

Ja ja, auch 2008 war wieder sehr englischsprachig orientiert bei mir... auf Platz 5 The List of Seven, ein Roman mit dem "echten" Arthur Conan Doyle als Protagonist, der durch Zufall einer schrecklichen Verschwörung auf die Spur kommt und dabei einen Freund findet, der sowohl ihm selbst als auch Sherlock Holmes ähnelt ... Ein spannenderes Buch kann ich mir kaum vorstellen, allerdings ist es hier wie so oft bei solchen Büchern - wenn's nach dem Mitfiebern endlich durchgelesen ist, ist's in Retrospektive irgendwie deutlich weniger interessant.


4. Jeff Lindsay – Darkly Dreaming Dexter

Es kam in anderen Beiträgen schon heraus: Ich mag den Dexter. Also musste auch die Romanvorlage her. Und das Buch ist ebenfalls toll, wenn auch von der Charakterzeichnung her anders - Dexter im Buch ist ein um einiges weniger leichtes Identifikationsobjekt als Michael C. Hall in der Serienversion, von den Nebenfiguren, die Dexter als Psychopathen naturgemäß wenig interessieren, will ich gar nicht anfangen. Ich bin gespannt, wie es in den anderen vier Bänden weiter geht.


3. Matt Ruff – Set this House in Order

Dieses Jahr erschien Ruffs Bad Monkeys, und als der Autor anlässlich der deutschen Veröffentlichung in Frankfurt auch aus dem Vorgängerbuch vorlas (und außerdem erwähnte, dass es ihm das liebste seiner Bücher sei), konnte ich mich endlich aufraffen, es mal zu lesen. Die Tatsache, dass die Hauptfigur Dutzende von Charakteren beherbergt, macht den Anfang etwas schwierig, aber ebenso wie Andrew gewöhnt man sich schnell an diesen Zustand und erlebt einen Roman, der wirklich völlig anders ist als alles bisher Gelesene. Anscheinend gibt es das Phänomen der multiplen Persönlichkeit außerhalb der Film- und Romanwelt gar nicht, aber wer dieses Buch gelesen hat, weiß zumindest ganz genau, wie er es sich vorstellen muss.


2. Jonathan Stroud – Bartimaeus Trilogy

Eine Kinderbuchreihe für Erwachsene, die in England spielt und in der die Welt in Magier und Nichtmagier eingeteilt wird. Die Hauptfigur ist ein junger Zauberer ohne Eltern, anhand dessen Aufwachsens der Leser die Realität der Romane langsam kennen lernt und der in jedem Band trotz seiner Unerfahrenheit mit einer beinahe tödlichen Aufgabe konfrontiert wird. Na, klingt das etwa irgendwie nach Harry Potter?

Oberflächlich klingt die Romanreihe tatsächlich wie eine platte Kopie, doch beim Lesen ist die einzige Verbindung zu Rowlings Romanen, dass man sich gelegentlich überrascht überlegt, wie es nur möglich war, sich eine Realität mit Zauberern auszudenken, die so dermaßen überhaupt nichts mit Harry Potter zu tun hat. Strouds Magier sind finstere Egoisten, die hauptsächlich damit beschäftigt sind, sich zum persönlichen Machtgewinn gegenseitig hereinzulegen, magische Wesen zu tyrannisieren (denn nur so ist "Zauberei" überhaupt möglich) und die nicht zaubernde und von ihnen unterdrückte Bevölkerung in sinnlose Kriege zu hetzen. Ach ja, und der Titelheld ist ein Dämon.


1. David Mitchell – Black Swan Green

Und noch eine Geschichte, die einem zunächst irgendwie bekannt vorkommt: Ein Junge verbringt im Jahr 1982 sein 13. Lebensjahr in einem englischen Kaff und erlebt dort unter anderem die Reaktionen der Bevölkerung auf den Falklandkrieg. Ansonsten leider er unter seinem niedrigen sozialen Status bei den anderen Kindern, ist unglücklich verliebt und wird Zeuge immer ernsthafterer Konflikte zwischen seinen Eltern.

Wiederum sind die Parallelen zum anderen Buch (Adrian Mole) verschwunden, sobald man zu lesen beginnt. Black Swan Green ist anders als Sue Townsends Bücher Erwachsenenliteratur, was nicht zuletzt daran liegt, dass der Protagonist Jason hochintelligent ist und die Welt aus einer "literarischen" Perspektive wahr nimmt. Und so erlebt man eine Kindheitswelt, die alles andere als niedlich-verklärend ist und in der man die eigenen Erinnerungen und hier vor allem damals unüberwindbar erscheinende Probleme wieder findet.

Ein weibliches Äquivalent zu diesem Roman ist aus meiner Sicht das ebenfalls sehr packende Cat's Eye von Margaret Atwood. Mitchell und Atwood haben außerdem die Gemeinsamkeit, dass ich noch keinen Roman von ihnen gelesen habe, der weniger als großartig war.

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Singles 5. Ladytron – Ghosts 4. PeterLicht – Alles was du siehst gehört dir 3. Morrissey – That’s How People Grow Up 2. Polarkreis 18 –...

My Year in Lists (3)

Singles

5. Ladytron – Ghosts
4. PeterLicht – Alles was du siehst gehört dir
3. Morrissey – That’s How People Grow Up
2. Polarkreis 18 – Allein allein
1. Goldfrapp – Happiness

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Filme 5. Sweeney Todd 4. James Bond - Quantum of Solace 3. The Dark Knight 2. I am Legend 1. Juno (Ich muss entschuldigend hinzufüge...

My Year in Lists (2)

Filme

5. Sweeney Todd
4. James Bond - Quantum of Solace
3. The Dark Knight
2. I am Legend
1. Juno

(Ich muss entschuldigend hinzufügen, dass ich letztes Jahr verdammt selten im Kino war.)

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Konzerte 5. Editors, 21.03.08, Darmstadt Centralstation 4. The National, 09.08.08, Haldern-Festival 3. Get Well Soon, 06.12.08, Mannhe...

My Year in Lists (1)

Konzerte

5. Editors, 21.03.08, Darmstadt Centralstation


4. The National, 09.08.08, Haldern-Festival


3. Get Well Soon, 06.12.08, Mannheim Alte Feuerwache


2. PeterLicht, 05.10.08, Frankfurt Mousonturm


1. Goldfrapp, 25.06.08, London Royal Albert Hall

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Es gibt zwei Themen, die manche amerikanischen Serien/Filme für mich schwer verdaulich machen: Positive oder zumindest akzeptierende Darstel...

Mörder mit Herz

Es gibt zwei Themen, die manche amerikanischen Serien/Filme für mich schwer verdaulich machen: Positive oder zumindest akzeptierende Darstellungen der Todesstrafe und ebensolche von Selbstjustiz. Zum erstgenannten Thema fällt mir der zugegebenermaßen ohnehin grottige Murder by Numbers / Mord nach Plan (eine Art Remake von Rope / Cocktail für eine Leiche mit Sandra Bullock) ein, in dem die Kommissarin irgendwann zu einem der jugendlichen Mörder sinngemäß sagt "Ich werde herausbekommen, wer von Euch beiden der Haupttäter war, und derjenige kommt auf den elektrischen Stuhl!" In diesem Moment fiel das bisschen Interesse, das ich an dem Film hatte, in sich zusammen, denn statt mich auf die Handlung zu konzentrieren musste ich mich fragen, ob in den USA tatsächlich Siebzehnjährige hingerichtet werden.

Ein Beispiel für die Behandlung des Selbstjustizthemas ist 8mm, in dem Nicholas Cage als Protagonist auf der Jagd nach einer Art Mafia, die Snuff-Filme produziert, ziemlich schnell zum blind wütenden Rächer wird, der sich mit Polizei und Gesetzen nicht mehr aufhält. Und nichts an der Machart oder "Moral" des Films lässt den Zuschauer denken, dass Herr Cage sich eventuell nicht ganz richtig verhält und nun ebenfalls gewisse Grenzen überschritten hat. Nach getaner Arbeit kehrt er einfach in sein altes Leben zurück, die Toten waren schließlich alle böse, Ende.

Angesichts solcher Beispiele war ich einigermaßen skeptisch, als ich von der Serie Dexter erfuhr. Die titelgebende Hauptfigur arbeitet tagsüber in der Spurensicherung der Polizei von Miami und hilft nicht zuletzt dadurch, dass er sich gut in die Gedankengänge von Mördern hinein versetzen kann, bei der Aufklärung von Mordfällen. Nachts jedoch befriedigt Dexter seine eigenen Mordgelüste, denn er muss sich in Wirklichkeit in gar nichts hinein versetzen, sondern ist selbst ein zwanghafter Serienkiller.


Dexters Stiefvater, der selbst Polizist war, erkannte die Eigenarten seines Stiefsohns schon, als dieser noch ein Kind war, und half ihm dabei, seinen Zwang in einer aus seiner Sicht produktive Richtung zu lenken: Dexter darf nach Anordnung des mittlerweile verstorbenen Harry ausschließlich Mörder töten, denen die Polizei nicht auf die Schliche gekommen ist, und er hält sich daran.

Hier hätten wir also wieder beide Themen, denn man darf sich nicht täuschen: Dexter ist zwar ein Serienkiller, der Selbstjustiz übt, aber er ist auch die Identifikationfigur für den Zuschauer, der alle Ereignisse aus seiner Sicht erlebt und auch nicht anders kann, als ihn zu mögen.

Eines ist aber anders als bei den eingangs genannten Filmen: Dexter ist toll. Natürlich wird es dem Zuschauer zu leicht gemacht, einen Mörder zu mögen, in dem man die widerwärtigeren Dinge, die Dexter tut, kaum zu Gesicht bekommt, dafür aber sehr detailliert miterlebt, wie böse seine Opfer sind. Dennoch ist sich zumindest Dexter selbst ohne jeden Zweifel bewusst, was er ist: ein Monster. Bereits in der ersten Folge wird gezeigt, dass Dexter von seinem Kollegen Sergeant Doakes abgrundtief gehasst wird, und die natürliche Zuschauerreaktion ist zunächst ein empörtes "armer Dexter, der ist ja wirklich fies" - aber Dexter selbst sagt:

"The only real question I have is why in a building full of cops, all supposedly with a keen insight to the human soul, is Doakes the only one who gets the creep from me."

Und natürlich, Doakes hat Recht. Als einziger, denn selbst der um ein Vielfaches besser informierte Zuschauer ist schon völlig eingewickelt.

Ähnliche Gefühle kommen auf, wenn Dexters eigentlich als reine Tarnung gedachte Beziehung (Serienkiller sind schließlich immer allein stehend) zu seiner Freundin Rita gezeigt wird. Während Dexter behauptet, dass er grundsätzlich keinerlei Gefühle hat, wird beim Zusehen schnell deutlich, dass dem nicht so ist. Rita, ihre beiden Kinder und seine Schwester Deb bedeuten ihm durchaus etwas. Und auch hier wünscht man sich als Zuschauer gegen jede Vernunft nicht etwa, dass Rita irgendwann kapiert, mit wem sie es zu tun hat, und die Flucht ergreift, sondern dass alles so bleibt, wie es ist, und die Kinder ihren tollen Fast-Papa behalten dürfen.


Kurz gesagt: Nachdem ich in der ersten Staffel mitgefiebert hatte, wie Dexter einen anderen Serienkiller verfolgt, der mit ihm vieles gemeinsam zu haben scheint, und dabei einiges über seine Kindheit erfährt (und damit auch letztendlich, wieso er so ist, wie er ist), musste sofort die zweite DVD-Box her. Dieses Mal ist Dexter selbst der Gejagte, denn durch einen Zufall werden alle seine im Meer versenkten Leichenteile entdeckt und er wird als "Bay Harbour Butcher" von einer großen Sonderkommission, der seine direkten Kollegen und auch seine Schwester angehören, verfolgt.

Mittlerweile habe ich mir sogar den Roman Darkly Dreaming Dexter von Jeff Lindsay besorgt, auf dem die Serie basiert (die Übereinstimmung zwischen den weiteren Bänden der Buchserie und den weiteren Serienstaffeln nimmt aber anscheinend immer mehr ab). Tatsächlich ist die Handlung annähernd identisch, aber Dexter im Roman um einiges unheimlicher, denn hier werden dem Leser weniger Grausamkeiten erspart. Allzu weit bin ich noch nicht, insofern bin ich momentan noch gespannt, ob sich beim Lesen doch noch irgendwann diese "oooh, der arme Dexter!"-Gefühle einstellen. Und das dann schon wieder sehenden Auges...

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Na mindestens zwei!

Wie viele Katzen passen in einen Schuhkarton?


Na mindestens zwei!

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... nämlich der pragmatischste Adventskalender der Welt!

Mal was Weihnachtliches


... nämlich der pragmatischste Adventskalender der Welt!

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Nur, damit die Wartezeit bis zum nächsten "richtigen" Beitrag etwas verkürzt wird: Kunst gibt es nun auch im Automaten. Und zwar h...

Nüsschen, Kaugummi,... Kunst??

Nur, damit die Wartezeit bis zum nächsten "richtigen" Beitrag etwas verkürzt wird: Kunst gibt es nun auch im Automaten. Und zwar hier.


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Vor ein paar Wochen, als man noch befürchten musste, dass John McCain US-Präsident und vor allem diese unsägliche Sarah Palin (die angebl...

I've been rickrolled

Vor ein paar Wochen, als man noch befürchten musste, dass John McCain US-Präsident und vor allem diese unsägliche Sarah Palin (die angeblich Afrika für ein Land hält) Vizepräsidentin werden könnte, wollte ich mir auf Youtube einen der in der Presse erwähnten Saturday Night Live-Sketche auf ihre Kosten ansehen. Ich klickte ein wenig herum, um den längsten Ausschnitt zu finden, und plötzlich lief unerklärlicherweise "Never gonna give you up" von Rick Astley. Den wütenden Kommentaren nach hatten die anderen Zuschauer auch nicht mit dem Musikvideo gerechnet. Ich suchte mir ein anderes Video aus, das dann auch den gesuchten Sketch enthielt, und vergaß die Sache sofort wieder.

Bis gestern abend. Durch Zufall zappte ich mich in den Teil der MTV European Music Awards, in dem der Preis für den "Best Act Ever" vergeben werden sollte. Und wer gewann den? Hmm? Erstaunlicherweise Rick Astley! Bei dem wenigen Aufheben, das die Moderatoren um diesen eher unerwarteten Sieger machten (der auch gar nicht erst erschienen war), dachte ich mir gleich, dass die Abstimmung wohl etwas anders als erwartet gelaufen war. Und in der Tat: Schon seit letztem Jahr gibt ein von mir bislang unbemerktes Internetphänomen namens Rickrolling, bei dem ahnungslose Internetnutzer durch falsche Links zur Youtube-Version von Ricks größtem Hit gelockt werden. Und nun beeinflusst man im nächsten Schritt des Scherzes wohl alle Internetabstimmungen, bei denen die Nominierungen nicht vorgegeben sind.

Anscheinend hat sich MTV die Entscheidung, ob man den Preis tatsächlich an den Spaßnominierten vergeben sollte, nicht leicht gemacht. Aber wie die Kommentatoren der Debatte durchaus richtig anmerken, war Rick seinen Konkurrenten ja durchaus ebenbürtig: Ob man diesen einigermaßen überambitioniert betitelten Preis nun Tokio Hotel, Britney Spears oder Rick Astley überreicht, vermittelt doch in jedem Fall etwa die gleiche Ernsthaftigkeit.

Nachdem MTV in Deutschland ja nun beinahe alle seine moderierten Sendungen abgeschafft hat und schon seit Jahren sowieso kaum noch Musikvideos zeigt, sind die Tage solcher komischer Preisverleihungen ja sicherlich so oder so gezählt. Da ist es dann doch auch ziemlich egal, wen man in den letzten paar Jahren gewinnen lässt.

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Ich bin ja eigentlich nicht so der Heimat-Typ, würde ich behaupten. Als in der Kindheit mehrmals umgezogenes Kind von Eltern, die in ihren j...

Heimat

Ich bin ja eigentlich nicht so der Heimat-Typ, würde ich behaupten. Als in der Kindheit mehrmals umgezogenes Kind von Eltern, die in ihren jeweiligen Kindheiten auch mehrfach umgezogen waren, habe ich keine echte Heimatstadt und erst recht keinen Dialekt. Und ich nehme an, dass es vor allem an diesem Umstand liegt, dass ich mir relativ problemlos vorstellen kann, an allen möglichen Orten zu leben.

Mein Verhältnis zu Frankfurt ist folglich auch ein eher pragmatisches: Hier kann man in meinem Berufsfeld relativ leicht (beziehungsweise überhaupt) Arbeit finden, es gibt ein Kulturleben, einige anständige Geschäfte, nette Restaurants, den Main - und viele Bands kommen bei ihren Tourneen hierher oder ins Rhein-Main-Gebiet. Der Rest von Deutschland ist auch gut erreichbar, und der Flughafen ist auch nicht zu verachten. Sentimental lässt mich all das aber nicht werden.

In den letzten Monaten habe ich im Bekanntenkreis mehrere Geschichten gehört über Menschen, die beruflich gezwungen waren, sich von ihrem Heimatort zu entfernen, dabei vor Heimweh regelrecht krank wurden und letztendlich zurück kehrten, weil es anders eben einfach nicht ging. Das ist für mich nicht wirklich nachvollziehbar, was mir einerseits sicherlich das Leben in einer Flexibilität fordernden Arbeitswelt erleichtert. Andererseits habe ich in meinem Leben vielleicht etwas Entscheidendes verpasst?

Naja, so ganz vielleicht doch nicht. Meine prägenden Lebensjahre vier bis sechzehn verbrachte ich nämlich in Köln. An diese Stadt bindet mich heute rein gar nichts mehr, denn die wenigen Leute, die ich von damals noch kenne, wohnen mittlerweile woanders. Das Weggeh-Alter hatte ich bei meinem Wegzug gerade erst erreicht, so dass meine Erinnerungen zum Großteil eher unspannend sind. Ich bin zur Schule gegangen, viel mehr war da nicht.

Und dennoch: Köln lässt mich, anders als andere Stationen meines Lebensweges, zumindest ein wenig emotional werden. Ich träume oft von der Stadt und bin ein bisschen neidisch auf Menschen, die dort wohnen. Dabei komme ich mir mit meinen „Köln ist toll“-Gedanken aber etwas dämlich vor, denn ich habe eigentlich nicht das Gefühl, die Stadt überhaupt richtig zu kennen.


Vor kurzem war ich aber dort und konnte feststellen, dass sich zumindest das kleine Universum meiner Kindheit kaum verändert hat. Und dass ich mich darin immer noch erstaunlich wohl fühle. Krank macht es mich nun nicht gleich, dass ich dort nicht mehr wohne, es ist ja nun auch beinahe zwanzig Jahre (!) her. Falls mich das Schicksal aber noch einmal dorthin verschlagen sollte, kann ich mir weitaus Schlimmeres vorstellen.

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Leider muss ich heute bekannt geben, dass wir alle vorläufig in der Matrix bleiben müssen. Der einzige mir bekannte Ausgang in die Realität ...

Das Ende der Realität

Leider muss ich heute bekannt geben, dass wir alle vorläufig in der Matrix bleiben müssen. Der einzige mir bekannte Ausgang in die Realität ist nämlich seit Samstag verschwunden.

Das Bild oben ist etwa ein Jahr alt, da war noch alles in Ordnung am U-Bahn-Ausgang zum Oeder Weg an der U-Bahn-Haltestelle Eschenheimer Tor. Bei jedem Kinobesuch sah ich den Ausgang und ging durch den daneben, und immer dachte ich mir, dass ich eines Tages mal ausprobieren muss, wie es so in der Realität ist.

Und nun ist es zu spät. Vielleicht für immer. Alles zerstört, wahrscheinlich durch einen humorlosen Stadtangestellten.

Oder... vielleicht ist der Ausgang ja gar nicht weg, sondern nur nicht mehr beschriftet...? Wäre Douglas Adams nicht tot, könnte er sicher weiter helfen. Verdammt!

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In meinem alten Blog habe ich schon einmal verkündet, dass es nächstes Jahr allen Ernstes einen Spielfilm mit den Fraggles geben wird. Mi...

Puppen für Erwachsene (nein, nicht DIESE Art!)

In meinem alten Blog habe ich schon einmal verkündet, dass es nächstes Jahr allen Ernstes einen Spielfilm mit den Fraggles geben wird. Mittlerweile weiß ich: Es kommt noch besser. 2009 wird es zusätzlich einen neuen Muppets-Film geben, und außerdem den Film Noir Happytime Murders mit Jim Henson-Puppen.

Letztgenannter handelt von einem (Puppen-) Detektiv und dessen Versuch, einen Mord aufzuklären, der möglicherweise von den Darstellern der fiktiven Kindersendung Happytime begangen wurde. Das erinnert ein wenig an Roger Rabbit, in dem es ja um Morde an Zeichentrickfiguren ging (und den ich noch nie ganz gesehen habe). Ich musste aber zuerst an etwas anderes denken: In einer der lustigsten Folgen der letzten Staffel von Angel wurde die Titelfigur bei Nachforschungen zu einer Muppets-artigen Sendung, deren kindliche Zuschauer häufig starben, kurzfristig ebenfalls in eine Marionette verwandelt. Der Titel der fiktiven Kindersendung: Smile Time.

Und dieser unglaublich gravierende Zusammenhang ist mir Anlass genug, ein Video der besagten Folge zu posten - nur für den unwahrscheinlich Fall, dass es jemand gibt, der das a) lustig findet und b) noch nicht kennt...



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Der aufwändig gestaltete, für sein einzigartiges Design berühmte Cocoon Club im tiefen Osten Frankfurts besteht schon seit 2004, und doch ...

Neulich als ich Ladytron versetzte

Der aufwändig gestaltete, für sein einzigartiges Design berühmte Cocoon Club im tiefen Osten Frankfurts besteht schon seit 2004, und doch war ich erst einmal dort, und zwar im preiswerteren der beiden sehr attraktiven Restaurants. Den Club selbst hatte ich nie betreten - wieso hätte ich das auch tun sollen, wenn ich weder Techno mag noch in Fechenheim wohne?

Diese Bildungslücke konnte ich gestern Abend endlich schließen, denn Ladytron gaben ein Konzert dort. Die seit vier Alben bestehende Band hatte ich schon lange live erleben wollen, und die einzige bisherige Gelegenheit hätte erfordert, ein Nine Inch Nails-Konzert zu besuchen. worauf ich nicht sonderlich scharf war.

Dieses Mal waren Ladytron selbst die Hauptband und hatten Support, und zwar von einer Gruppe namens Dancing Pigeons Like Ice Cream. Doch beginnen wir am Anfang:

Nach der Fahrt in eine der trostlosesten Gegenden von Frankfurt landeten wir vor dem Club in einem Menschenpulk, der eine knappe Stunde nach offiziellem Einlassbeginn noch überraschend groß war. Alle Konzertbesucher schienen - wie wir auch - selbst ausgedruckte Tickets zu haben, dennoch sagte man uns ganz hinten, wir könnten durchgehen. Ich frage mich immer noch, was nun eigentlich das Problem der nicht Eingelassenen war, aber wir durften in der Tat an sämtlichen Schlangen vorbei und gleich hinein. Dafür war es auch höchste Zeit, denn die Vorband spielte bereits.

Dancing Pigeons Like Ice Cream entpuppten sich als der Optik nach gerade einmal volljährige Hamburger, die offenbar in ihren jungen Leben schon die eine oder andere CD von Bloc Party und den Foals gehört hatten. Auch die Tatsache, dass sie das seit mindestens zwei Jahren ebenso inoffizielle wie strenge Gesetz befolgten, laut dem ausnahmslos jedes Mitglied einer Indieband eine Röhrenjeans zu tragen hat, ließ die Band nicht gerade aus ihrer peer group hervor stechen. Naja, die Herren sind ja noch jung, vielleicht finden sie ja noch ihren eigenen Stil.

In der Pause vor der Hauptband blieb Zeit, endlich das so gepriesene Ambiente des Clubs zu erkunden. In der Tat gab es überall kleine Nischen, in die man sich bei Bedarf zurückziehen konnte, hübsche Lichtinstallationen und eine sehr einladende Liegefläche zum Ausruhen. Die unterschiedlichen Ebenen stellten außerdem sicher, dass man relativ ungehindert auf die Bühne blicken konnte. Auf die Wände wurden verschiedene Albumcover von Ladytron projiziert. Allein die Wabenstruktur des ganzen Raumes gefiel mir Architekturbanausin nicht sonderlich. Sehr ungewöhnlich war auch das Publikum - zwischen extrem stylish über leicht prollig bis hin zum Rauschebart war alles vertreten, und sogar eine jüngere Version der Originalfrisur von Thomas Gottschalk wurde gesichtet. Bei der Vielfalt der dargebotenen optischen Stile konnte man sich kaum vorstellen, dass alle Besucher für dasselbe Konzert gekommen waren und somit zwangsläufig Gemeinsamkeiten besaßen .

Und da ging dieses Geschmackswelten vereinigende Konzert auch schon los. Ich war mir in der Vergangenheit zwar darüber bewusst gewesen, dass Ladytron zwei Sängerinnen hat, hatte mich aber nie gefragt, wie das eigentlich in der Praxis funktioniert. Beim Liveauftritt stellte sich schnell heraus, dass die Person, die mir als "Stimme von Ladytron" im Gedächtnis war, die Schottin Helen Marnie ist. Die Bulgarin Mira Aroyo ist für alle fremdsprachigen Texte (die naheliegenderweise auf Bulgarisch sind) und einige englische Lieder zuständig, singt aber insgesamt weit weniger als Helen. Und ganz selten singen / sprechen sie auch gemeinsam.

Über die Setliste kann ich wenig Konkretes sagen. Es wurden relativ viele Lieder vom neuen Album Velocifero gespielt, aber Klassiker wie "Seventeen" oder "Destroy Everything You Touch" (die beide gespielt wurden) hätten in meinen Augen ruhig zahlreicher sein dürfen. Und dann wäre da noch die Stimmung: Als Depeche Mode Fan seit meiner frühen Jugend bin ich mir durchaus der Probleme bewusst, die bei Livedarbietungen weitestgehend elektronischer Musik auftreten können - allzu warm ums Herz wird es dabei meist weder Band noch Publikum (der hüpfende Dave Gahan relativiert in meinem Beispiel aber natürlich so einiges). Und so war es - minus Tanzdave - auch hier: Obwohl es der Band gut gelang, mit zusätzlichen Instrumenten den Livecharakter des Auftritts überzeugend darzubieten (Herr Gore, Herr Fletcher und Konsorten hatten es da oft schwerer), blieb es atmosphärisch - durchaus zum Club passend - einfach eher frostig. Sicher ist Ladytron keine Band, zu der es passen würde, lustige Scherze mit dem Publikum zu treiben, dennoch hätte ein wenig mehr persönliche Ansprache vielleicht ja in der generellen Kühlheit geholfen?

Zu Mira Aroyo wäre noch zu sagen, dass sie zwar die in meinen Augen charismatischere der beiden Frontfrauen ist, aber leider nicht besonders gut singen kann. Eigentlich singt sie sogar ziemlich schlecht (laut Wikipedia hat Frau Aroyo einen Doktortitel der Oxford University in Molekulargenetik, und möglicherweise spielt sie auch gut Keyboard, als talentfrei möchte ich sie also sicher nicht bezeichnen).

Nach einer Zugabe war dann Schluss. Auf unseren Eintrittskarten hatte "Ladytron + Guest + Aftershow Party" gestanden. Ich kenne das von anderen Konzertbesuchen so, dass die Aftershow Party darin besteht, dass man den Ort des Geschehens nicht sofort verlassen muss, sondern noch ein DJ auflegt und Getränke ausgeschenkt werden, während die Band längst im Tourbus / Learjet sitzt und sich davon macht. Doch dieser Abend endete so seltsam, wie er begonnen hatte, denn direkt nach Konzertende wurde auf der Bühne durchgesagt, dass wir alle zur nun folgenden Aftershow Party mit der Band eingeladen seien.

So nett es vielleicht gewesen wäre, die durch den distanzierten Auftritt eventuell völlig missverstandenen Bandmitglieder persönlich zu treffen: Es war ein Montagabend und halb zwölf. Mit den meisten anderen strömten wir zur Garderobe, während noch mehrfach durchgesagt wurde, man solle doch dableiben und mit der Band feiern. Tja. Wer weiß, was wir alles verpasst haben?

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Man kann sich ja mittlerweile mit allen möglichen Tools selbst nachbauen. Hier wäre zum Beispiel ich - als South Park Figur (2006) (20...

Sonntagnachmittagsquatsch

Man kann sich ja mittlerweile mit allen möglichen Tools selbst nachbauen.

Hier wäre zum Beispiel ich

- als South Park Figur

(2006)


(2008)
- als Simpsons Figur


- und als Manga Figur

Mir gefalle ich ja als Mangafigürchen am besten, aber das liegt wohl am Wesen des Manga...

Und dann kann man sich (ab jetzt ohne eigene Beispiele, da teils zu peinlich und teils noch nicht existent) noch als Superheld/-in darstellen - mit Video! Oder (der Link ist bei Miss Shapes geklaut) Frisuren anprobieren!

Ach ja, so viele Möglichkeiten für einen kurzen Abend!

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PeterLicht ist in erster Linie für zwei Dinge bekannt: Dafür, dass nach Möglichkeit niemand sein Gesicht sehen soll , und für „Sonnendeck“, ...

Licht ins Dunkel

PeterLicht ist in erster Linie für zwei Dinge bekannt: Dafür, dass nach Möglichkeit niemand sein Gesicht sehen soll, und für „Sonnendeck“, einen ohrwurmigen Indie-Sommerhit vor ein paar Jahren.

Sonnendeck ist mittlerweile drei Alben her, und in der Zwischenzeit hat Herr Licht längst gezeigt, dass er kein dauerhafter Lieferant leichtverdaulicher Sommerhits ist – sondern eher ein Lyriker, der seine Gedichte eben zum Großteil auch singt. Und auch mit ihnen auf Tournee geht, so wie gestern abend im Mousonturm.

Wie schon beim Vorgängerauftritt vor zwei Jahren wurde das Publikum per Poster gebeten, keine Fotos zu machen, was auch bereitwillig eingehalten wurde. Ganz anders als beim letzten Mal konnte man allerdings zu Beginn vermuten, dass PeterLicht es mit seiner Öffentlichkeitsscheu nun doch etwas zu weit treibt, denn die ersten paar Lieder – es gab keine Vorband - wurden in fast völliger Dunkelheit dargeboten. Dann jedoch wurde es immer heller auf der Bühne und man konnte nicht nur denselben Typ wie beim letzten Mal, sondern auch drei Bandmitglieder (Gitarre, Schlagzeug, Keyboards) identifizieren.

Bei knapp zwei Stunden Spieldauer musste der Sänger nicht groß zwischen seinen Alben wählen und spielte einfach so gut wie alles. Gedichte gab es nur zwei, wobei der zweite Text wohl eher eine Erzählung war. Durch die Instrumentalisierung fiel beim einen oder anderen Lied auf, dass die Melodien bisweilen recht ähnlich sind, aber das störte nicht wirklich, weil die Texte ja so schön sind. Und dass gelegentlich mal die eine oder andere Strophe durcheinander kam, tat dem auch keinen Abbruch. Das Lied "Benimmunterricht (Der Arbeitgeberpräsident)" wurde nach einem verhunzten Anfang gleich viermal mit wachsender Begeisterung dargeboten und hat mir so auch zum ersten Mal tatsächlich gefallen.

Insgesamt ein schöner Abend, bei dem das dieses Mal vergleichsweise alte Publikum des Mousonturms nicht recht zu wissen schien, ob es im extrem warmen Zuschauerraum nun still zuhören oder beschwingt mittanzen sollte. Spaß hatte es aber in jedem Fall.



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In meiner Nachbarschaft wohnt allem Anschein nach ein Oasis-Fan. Oder ist das etwa Guerilla-Marketing fürs neue Album??

Wonderwall(s)

In meiner Nachbarschaft wohnt allem Anschein nach ein Oasis-Fan. Oder ist das etwa Guerilla-Marketing fürs neue Album??





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I'm From Barcelona kamen mir vor einigen Jahren erstmalig in einem Blog unter , in dem der Autor einen Konzertbesuch beschrieb und fest...

I'm from Barcelona

I'm From Barcelona kamen mir vor einigen Jahren erstmalig in einem Blog unter, in dem der Autor einen Konzertbesuch beschrieb und feststellte, dies sei sein erster gewesen, bei dem er sich gewünscht hätte, dass seine Kinder dabei wären. Und tatsächlich kann man sich gerade bei den eingängigeren Songs des ersten Albums gut vorstellen, dass sie kleinen Kindern gefallen könnten - immerhin hören diese ja mittlerweile schon Stereo Total und Konsorten - und besuchen, von mir selbst gesehen, mit ihren Eltern Konzerte von PeterLicht und Tomte. Die kommende Generation wird es also wohl schwer haben mit ihrer musikalischen Abgrenzung gegenüber den Eltern (naja, Sido und Bushido hören hilft da sicher enorm).

Die Frage für den erwachsenen Hörer war bislang, inwieweit er das Infantil-Einfache dieser Musik mag, das bei Livekonzerten bislang noch durch lustige Tänze und spontane Polonaisen verstärkt wurde, plus Luftballonregen, Luftschlangen und so weiter. Am Montag konnte ich mir im Frankfurter Mousonturm eine eigene Meinung dazu bilden, und es zeigte sich sofort: Der Kindergeburtstag ist mittlerweile (fast) vorbei. Das neue Album von I'm From Barcelona ist um einiges näher an „regulärer“ Indie-Musik als das erste, und vielleicht haben zwei Jahre tägliches Polonaisemachen ja auch ihre Spuren hinterlassen: Auf jeden Fall dieser Auftritt um einiges zurückhaltender als (überlieferterweise) seine letztjährigen Vorgänger.


Ganz ohne Späßchen ging es dann aber trotzdem nicht: Zumindest dezent-schwarze Luftballons regneten auf das Publikum herab, zu „Treehouse“ gab es pantomimische Tänze, und insgesamt war der Enthusiasmus der insgesamt 14 Leute auf der Bühne nach wie vor beträchtlich.

Der (Haupt-)Sänger Emanuel Lundgren ließ sich hierbei auch von der Tatsache, dass der Mousonturm bei weitem nicht ausverkauft war, nicht daran hindern, Crowdsurfing zu betreiben – was dann so funktionierte, dass er die Leute vor der Bühne darum bat, sich enger zusammen zu stellen, darauf sprang und sich von der Gruppe ein wenig durch die Gegend tragen ließ.



Fazit: Auch wenn die Kinderkompatibilität vielleicht langsam abnimmt, ist der Spaßfaktor definitiv noch vorhanden – und die etwas andere Richtung sicher möglicherweise das längerfristige Überleben der Band.

Am Sonntagabend geht es dann zu PeterLicht – mal sehen, wie es da mittlerweile mit den minderjährigen Besuchern aussieht…

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Laut einer neuen Studie hätte ein weitgehender Verzicht auf Fleisch und andere tierische Produkte extrem positive Auswirkungen auf das Klim...

Nur meine Katzen fressen Kuh-Ragout aus Dosen ...

Laut einer neuen Studie hätte ein weitgehender Verzicht auf Fleisch und andere tierische Produkte extrem positive Auswirkungen auf das Klima. Angeblich isst der durchschnittliche Brite gegenwärtig 1,6 Kilo Fleisch pro WOCHE und trinkt mehr als vier Liter Milch. Akzeptabel wären 500 g Fleisch und ein Liter Milch.

Mal davon abgesehen, dass ich allein angesichts der Produktionsbedingungen ohnehin für einen weitgehenden Verzicht auf Fleischgenuss bin (was nicht heißen soll, dass ich in diesem Punkt völlig konsequent handele), erscheinen mir die im Bericht erwähnten 1,6 Kilo einfach als enorm, zumal es in Großbritannien ja auch viele Vegetarier gibt, das heißt, die Fleischesser essen noch viel mehr!

Sollte allerdings Tiernahrung mitzählen, kann ich meine Empörung über die bösen Briten wieder wegpacken: Meine Viecher fressen 300 g Dosenfutter am Tag, das wären dann 2,1 Kilo Fleisch pro Woche. Aber SIE brauchen, anders als Menschen, auch Fleisch, um gesund zu bleiben.


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So richtig traue ich mich an den neuen Blog noch nicht heran, und bislang haben auch genau DREI Personen die Adresse. Immerhin kann ich heut...

Bahnbrechende Erkenntnisse

So richtig traue ich mich an den neuen Blog noch nicht heran, und bislang haben auch genau DREI Personen die Adresse. Immerhin kann ich heute zwei bahnbrechende Erkenntnisse verbreiten, die ich gestern und heute den Boulevardmedien entnehmen konnte:
  1. Es gibt allen Ernstes Menschen, deren Lebenstraum es ist, körperbehindert zu sein
  2. Es gibt allen Ernstes eine Krankheit, die darin besteht, dass man nach Fisch stinkt. Immer.

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Nach zwei Jahren Myspace-bloggen nun ein neues Zuhause. Für eine Housewarming-Party ist es noch viel zu früh, aber ich kann ja mal zaghaft z...

Willkommen

Nach zwei Jahren Myspace-bloggen nun ein neues Zuhause. Für eine Housewarming-Party ist es noch viel zu früh, aber ich kann ja mal zaghaft zum Richtfest einladen...

Der Blog ist übrigens nach einem Lied von Tomte benannt. Und nachdem es davon kein Video gibt, poste ich einfach mal das neue Video ("Der letzte große Wal" wäre ja nun ein eher doofer Blogtitel gewesen, oder?). Und freue mich auf das Konzert in Wiesbaden demnächst.

Bis bald!


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