Seit etwa zwei Jahren lebe ich nun mit Windows Vista. Glücklich bin ich damit nie so recht geworden: Keiner meiner beiden Browser fand es no...

Halloween 7: Die Rache des Vista

Seit etwa zwei Jahren lebe ich nun mit Windows Vista. Glücklich bin ich damit nie so recht geworden: Keiner meiner beiden Browser fand es notwendig, stabil zu funktionieren, meine Palm-Software wollte nicht mit dem Betriebssystem kooperieren (und ihre Macher auch nicht) und der ganze Computer entschloss sich immer mal wieder zu einem unerwarteten Neustart, wenn ihm gerade danach war.

Als kürzlich Windows 7, das ja angeblich viel, viel besser funktioniert, auf den Markt kam, und ich feststellte, dass es in der günstigsten Version gerade einmal 75 EUR kostete, beschloss ich, einen Neuanfang zu wagen. Die DVD kam letzte Woche bei mir an, aber vor der Neuinstallation wollte ich mich noch etwas schlauer machen, also blieb sie zunächst originalverpackt.

Dennoch, mein kapriziöses Betriebssystem muss wohl die Ankunft seines gehypten Nachfolgers gespürt haben, und es hat sich wohl gedacht: "Die hatte doch nie echte Probleme mit mir. Ich war doch immer halbwegs brav. Soll sie mal sehen, wozu ich wirklich im Stande bin!"




Als ich eine Microsoft-eigene Software installierte, die prüfen soll, ob der Computer und sein Zubehör für ein Upgrade geeignet sind, war plötzlich der Akku leer. Und nach einem Neustart wurde ich genauso begrüßt, wie als ich den Laptop vor zwei Jahren neu gekauft hatte: Betriebssystem und Software waren da, das Nutzerprofil samt allen persönlichen Dateien aber nicht mehr!

Bisherige Bemühungen mit Wiederherstellungspunkten haben am Zustand von gestern abend nicht viel verändern können: Mir fehlen meine E-Mails inklusive Adressbuch und Konten, alle Dokumente und sämtliche Fotos, dazu die Browerfavoriten und Programmeinstellungen. Ich bin heute erstmalig 11 Kilometer gelaufen, aber ob ich diesen Lauf jemals synchronisieren kann, wird sich noch zeigen müssen.

Und das Frustrierendste ist, dass die Daten samt kaputtem Nutzeraccount noch auf dem Laptop sind, er spuckt sie nur einfach nicht mehr aus. Eines kann man Vista zumindest nicht vorwerfen: Sein Gespür für gutes Timing ist exzellent!

0 Kommentare:

Was war das damals schön mit den Mixtapes ! Man steckte viel Liebe in die Liederauswahl und die Frage, was auf welche Seite kommt, um die H...

Schon mal ein Geschenktipp für Weihnachten

Was war das damals schön mit den Mixtapes! Man steckte viel Liebe in die Liederauswahl und die Frage, was auf welche Seite kommt, um die Hits auch schön zwischen den Nicht-ganz-so-Hits zu verteilen, und man wurde langsam aber sicher zum Experten in der Frage, welche kurzen Lieder noch ans Ende einer 30- oder 45-Minuten-Seite passen könnten (bei mir war es öfter Morrisseys "Margaret on the guillotine", wobei ich erst Jahre später kapierte, wer diese Margaret überhaupt war. Schwamm drüber).

Sicher, CDs sind qualitativ besser, praktischer und haltbarer, und man kann bei der Liederauswahl genauso aufmerksam sein. Aber eine selbstgemachte Mix-CD kann emotional niemals mit einer handbeschrifteten Kassette mithalten, so viel ist ebenfalls klar.



Gerade recht kommt da dieser lustige Gimmick: Eine altmodische Kassette, in der sich aber ein USB-Stick verbirgt - der aber auch nur in etwa so viel Speicherplatz bietet wie eine Kassette. Und dessen Kassettenhülle sich natürlich wunderbar von Hand gestalten lässt. Schön ...

0 Kommentare:

Heute findet mit viel Tamtam der Frankfurter Marathon statt, aber mein eigenes Laufevent war schon gestern: Das Nike Human Race. Wir erinne...

Volkslauf solo

Heute findet mit viel Tamtam der Frankfurter Marathon statt, aber mein eigenes Laufevent war schon gestern: Das Nike Human Race.

Wir erinnern uns: Ich laufe jetzt seit dem Frühjahr, und meinen ersten organisierten Lauf habe ich ebenfalls hinter mich gebracht. Für den Herbst wollte ich mir ein weiteres Motivationsevent suchen, am besten über 10 Kilometer. Leider fand der einzige zeitlich und örtlich passende Lauf, den ich identifizieren konnte, nicht nur im für Frankfurter eigentlich verbotenen Offenbach statt, nein, dank Verlust des Hauptsponsors sollten sich hier die Umkleiden, Garderoben und Toiletten dieses Jahr einen Kilometer vom Start/Ziel entfernt befinden. Nicht sehr attraktiv.

Als letztes mögliches Event blieb damit nur noch ein virtuelles übrig: eben das Human Race. Es findet jedes Jahr statt und geht über 10 Kilometer, und, das ist das Besondere, man kann weltweit teilnehmen, wo auch immer man sich gerade befindet. Da die Zeiterfassung über den Fußsensor des Nike Sport Kits erfolgt, ist es völlig egal, ob man seine reguläre Joggingrunde läuft, im Fitness-Studio das Laufbahn besteigt oder sich zu einem der ausgewiesenen "echten" Läufe (für Deutschland gab es einen in Berlin) begibt: Es zählen allein die Laufdaten, die man nach dem Lauf via iPod und Computer ins Netz sendet. Einzige Voraussetzung ist also, dass man Nike und Apple für die Ausrüstung Geld in den Rachen geworfen hat.

Gestern war es dann so weit, den ganzen Tag und auf der ganzen Welt legten Läufer ihre Rennen zurück, und die meisten waren dabei wohl allein. Ich selbst trabte nachmittags an meinem regulären Lauf-Flüsschen entlang und inspizierte die mir entgegen kommenden Läufer auf eventuell vorhandene Anzeichen dafür, dass wir am selben Rennen teilnahmen. Ich fand aber keine. Und somit blieb der eigentlich bei einer solchen Veranstaltung zu erwartende Ansporn durch die anderen Läufer auch völlig aus. Allerdings habe ich in letzter Zeit kaum draußen laufen können, und insofern war ich schon glücklich genug, als ich die 10 Kilometer tatsächlich schaffte, ohne schlapp zu machen.

Hinterher konnte ich im Internet dann die Ergebnisse der anderen betrachten: Momentan belege ich Platz 11 231, aber ich nehme an, dass sich das noch so lange nach unten verschieben kann, wie andere ihre gestrigen Läufe synchronisieren.

Übrigens könnte man bei einem virtuellen Lauf natürlich prima schummeln: Man könnte den Sensor etwa so kalibrieren, dass ein gemessener Kilometer jeweils nur realen 500 m entspricht. Wer weiß also schon, ob der gegenwärtige weltweite Sieger "Kurtohm" wirklich nur 29:15 gebraucht hat? Der Vergleich der virtuellen und der realen (d.h. an den realen Austragungsorten) gemessenen Zeiten zeigt aber, dass alles sehr nahe beieinander liegt. Also sind wahrscheinlich alle ehrlich.

Fazit: Sicherlich das logistisch betrachtet bequemste Rennen, an dem man teilnehmen kann, und es macht Spaß, sich als Teil eine weltweiten Gemeinschaft zu sehen, die am selben Tag dasselbe Rennen läuft. Dennoch, richtige Wettkampfstimmung kommt so natürlich nicht auf. Wäre Nike aber um den Wettbewerb herum dazu bereit, mir online billige Laufkleidung zu verkaufen und eine Goodie Bag postalisch zuzustellen, wäre ich sogar höchst zufrieden ...

0 Kommentare:

So, der Blog ist nun in der gegenwärtigen Blogger-Version etwas über ein Jahr alt und ich nun etwas über 37 Jahre, also haben wir zu unseren...

Neulich als wir Geburtstag hatten

So, der Blog ist nun in der gegenwärtigen Blogger-Version etwas über ein Jahr alt und ich nun etwas über 37 Jahre, also haben wir zu unseren Geburtstagen ein neues Kleid genäht bekommen. Ich hoffe, es gefällt Euch auch.

Hier noch eine Erinnerung an das gute alte Fleur-Layout.

1 Kommentare: