Der Sommerbesuch in Manchester liegt ja nun bereits ein wenig zurück, aber ich hatte noch einige Mitbringsel vorrätig: Wenn wir bei...

Eisblog (11): England-Special mit Kitkat Chunky Peanut Butter und Double Decker



Der Sommerbesuch in Manchester liegt ja nun bereits ein wenig zurück, aber ich hatte noch einige Mitbringsel vorrätig: Wenn wir bei unseren Eis-Experimenten schon hauptsächlich Schokoriegel verarbeiten, können es ja zur Abwechslung mal ausländische sein.


Mit dem Kitkat Chunky Peanut Butter trat zudem ein von mir in Deutschland schmerzlich vermisster Riegel an, es gab ihn nämlich früher auch bei uns zu kaufen, bis Nestlé ihn einfach vom Markt nahm. Der Double Decker ist von Cadbury und auf dem englische Markt ein echter Klassiker, seit 1976 gibt es ihn zu kaufen, und allein der Name lässt schon auf britisches Traditionsbewusstsein schließen.


Nachdem ich es geschafft hatte, die Riegel trotz mehreren Monaten der Aufbewahrung in meiner Wohnung nicht einfach aufzuessen, wurden sie am letzten Wochenende kleingeschnitten und in das bewährte Sahneeis aus dem Ben & Jerry's Rezeptbuch gerührt.


Im fertigen Eis machte mein Lieblingsriegel zum Glück eine gute Figur - es wäre ja auch tragisch gewesen, dermaßen leckere Zutaten in ein nur mittelmäßiges Eis zu verwandeln. Der Double Decker verschwand dagegen ein wenig in seiner Eis-Umgebung, so richtig konnte sich sein Nugat-Karamell-Geschmack nicht durchsetzen.

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Letzte Woche war ich grundsätzlich ziemlich beschäftigt - nicht umsonst folgt hier ein "Sendeschluss" unmittelbar auf den anderen ...

Sendeschluss: Evan Dandon and Juliana Hatfield - Into Your Arms

Letzte Woche war ich grundsätzlich ziemlich beschäftigt - nicht umsonst folgt hier ein "Sendeschluss" unmittelbar auf den anderen - dennoch wäre ich Mittwoch beinahe allein zu einem Konzert gegangen. Selbiges tue ich nur höchst ungern, weil die Allein-Herumsteherei einfach langweilig ist, dennoch nehme ich es manchmal auf mich - und erinnere mich zur eigenen Ermutigung daran, dass ich zum Beispiel das phantastische erste Konzert der Editors im Mousontum im Jahr 2006 nie erlebt hätte, wenn ich mich damals nicht allein auf den Weg gemacht hätte.


Dieses Mal wäre es ein gemeinsamer Auftritt von Evan Dando mit Juliana Hatfield gewesen, der mich allein in eine Konzerthalle gelockt hätte. Die Lemonheads fand ich in den Neunzigern ganz großartig und erlebte in meinem Au Pair-Jahr in London 1992-93 zudem eine Phase, in der Dando bei den Briten ein regelrechter Superstar war und ständig die Titelbilder irgendwelcher Zeitungen zierte. Ob er selbst das so toll fand, weiß ich nicht, seine musikalische Karriere verläuft nun jedenfalls seit geraumer Zeit wieder im Indie-Bereich.

Schon vor einigen Jahren lockte mich ein Lemonheads-Konzert in die Batschkapp, was sich als ausgesprochen bizarres Erlebnis entpuppte: Ob der gute Evan mittlerweile immer noch Drogen nimmt, oder gerade keine mehr, oder die falschen: Ganz sauber war das alles nicht und als Konzertabend eine ziemliche Enttäuschung: Dando schaute das ganze Konzert lang starr über das Publikum hinweg, als wolle er es um jeden Preis ignorieren.

Gerade deshalb erhoffte ich mir vom gemeinsamen Auftritt mit Juliana Hatfield einen besseren Eindruck, die beiden kennen und mögen einander ja schließlich schon lange, also dürfte die Anwesenheit einer befreundeten Person automatisch für bessere Stimmung sorgen. Ob dem so gewesen wäre, werde ich bis auf weiteres nicht erfahren, denn der Auftritt wurde abgesagt. Zum Trost (also für mich, meine Leser haben diese Woche ja sicherlich größtenteils nicht um einen Abend mit Evan und Juliana getrauert) hier ein Mitschnitt von "Into your Arms". So hätte das also aussehen können.

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Nachdem hier heute bereits von der 2013er-Auflage des Maifeld Derbys die Rede war, hier nun eine Kostprobe einer der interessanteren bere...

Sendeschluss: Sea + Air - Do Animals Cry?


Nachdem hier heute bereits von der 2013er-Auflage des Maifeld Derbys die Rede war, hier nun eine Kostprobe einer der interessanteren bereits gebuchten Bands, Sea + Air. Katzen in Videos kann ich einfach nur befürworten.

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Vor ein paar Monaten muss Timo Kumpf, Mitglied von Get Well Soon und Hauptplaner des seit zwei Jahren auf einer Pferderennbahn stattfind...

Scheuklappen auf und durch



Vor ein paar Monaten muss Timo Kumpf, Mitglied von Get Well Soon und Hauptplaner des seit zwei Jahren auf einer Pferderennbahn stattfindenden Mannheimer Indie-Festivals Maifeld Derby, mit der Kalkulation für 2013er-Veranstaltung begonnen haben. Auf Facebook wurden Interessenten nämlich gefragt, ob sie grundsätzlich bereit wären, im kommenden Jahr ein paar Euro mehr für ihre Tickets zu bezahlen. Da das Maifeld Derby ein ausgesprochen günstiges Festival ist, war der allgemeine Tenor "Ja, ein paar Euro mehr wären kein Problem". Um so größer war dann die Überraschung, als kurz danach die tatsächlich etwas teureren "Scheuklappen-Tickets" für 32 Euro in den Verkauf gingen (diese Karten wenden sich an quasi blind buchende Festivalgänger, sind limitiert und mittlerweile auch ausverkauft und ersetzt durch das Frühbucherticket "Early Horse" zu 38 Euro, danach werden die regulären Karten 45 kosten), gleichzeitig aber auch bekannt gegeben wurde, dass das Maifeld Derby 2013 drei statt zwei Tage dauern wird. 32 bis maximal 45 Euro für drei Tage! So wird das nie etwas mit der Profitabilität, Herr Kumpf, wenn gleichzeitig statt 37 Bands 50 gebucht werden sollen! Wie viele Würstchen des Catering-Partners "Landmetzgerei Kumpf" müssen die Besucher wohl essen, damit hier am Ende ein Plus steht?


Mittlerweile sind die Scheuklappen-Tickets verschickt und angekommen, danach wurden auch die ersten Bands bekannt gegeben. Befürchtungen, dass sich die trotz Preiserhöhung nun eher knappere Budgetsituation auf die Qualität der gebuchten Musiker auswirken könnte, haben sich bislang nicht bestätigt, denn mit Efterklang, Sizarr und Sea & Air wurden durchaus namhafte Acts ins Rennen geschickt (Achtung! Das war eine Pferdeanspielung von mir!). Ebenfalls gebucht wurden Wallis Bird, Why?, Royal Canoe, Steaming Satellites, Schnaak und Caroline Keating.

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Nicht erst seit der wachsenden Medienpräsenz der Piratenpartei sprechen alle über Post Privacy, und es fällt schwer, irgendetwas Originelles...

Post Privacy im Museum: Privat! in der Frankfurter Schirn

Nicht erst seit der wachsenden Medienpräsenz der Piratenpartei sprechen alle über Post Privacy, und es fällt schwer, irgendetwas Originelles zu diesem Thema zu sagen. Ja, wir sind fast alle auf Facebook, und ja, vieles was dort geäußert wird, ermöglicht ungeahnte Blicke ins Privatleben. Aber ist das wirklich so ein riesiges Problem? Zwischen denjenigen, die hysterisch ihr Haus bei Google Streetview verpixeln lassen und denen, die jede einzelne Mahlzeit bei Instagram und Twitter dokumentieren müssen, gibt es doch sicherlich mehrheitlich normale Menschen, die aus den neuen technischen Möglichkeiten hauptsächlich Vorteile ziehen und eben das mit der Öffentlichkeit teilen, bei dem sie es für vertretbar halten.

Ausstellungsansicht © Schirn Kunsthalle Frankfurt Foto: Norbert Miguletz 
Nichtsdestotrotz ist die Frage, inwieweit sich die gigantischen Änderungen bezüglich Kommunikation des Privaten auf die Kunst ausgewirkt haben, eine interessante. Wenn es für die Allgemeinheit so dermaßen einfach geworden ist, sich selbst oder auch andere zu dokumentieren, was können auf diesem Gebiet dann Künstler erreichen?

Die Frankfurter Kunsthalle Schirn ermöglicht mit ihrer neuen Ausstellung "Privat!" eine Perspektive zu diesem Thema. Ich hatte die Gelegenheit, die Eröffnungsveranstaltung zu besuchen. Der Frankfurter Kulturdezernent, der Museumsdirektor und die Kuratorin der Ausstellung sprachen zu diesem Anlass je ein paar Worte, und zumindest bei den beiden Erstgenannten vermute ich stark, dass sie mit der von ihnen beschriebenen Internetwelt in Wirklichkeit herzlich wenig Erfahrung haben.

Anschließend durfte die Ausstellung besichtigt werden. Ich hatte vorher noch keine derartige Veranstaltung besucht und war überrascht von dem Gedränge. Speziell in den ersten Räumen konnte man nur mit Mühe Blicke auf die Kunstwerke erhaschen und sich in keinem Fall sonderlich vertiefen. Viele der Exponate sind Videos, die in kleinen Räumen gezeigt werden, was im Zusammenhang mit Menschenmassen besonders schlecht funktioniert - ich habe auch sehr schnell aufgegeben, mit hier überhaupt anzustellen.

Ausstellungsansicht © Schirn Kunsthalle Frankfurt Foto: Norbert Miguletz 
Grundsätzlich zeigt die Ausstellung zunächst Kunstwerke, die zwar an sich nichts mit den aktuellen Kommunikationsmöglichkeiten zu tun haben, diese aber quasi vorweg nehmen: Andy Warhol filmt seinen schlafenden Freund, Stan Brakhage die Geburt seines Kindes, Tracey Emins bekannte Skulptur "My Bed" besteht aus dem ziemlich besudelten Bett der Künstlerin, umgeben von Unterwäsche, Müll und Persönlichem. Alle diese Werke erinnern frappierend an einiges, was man heutzutage von Nichtkünstlern via Onlinemedien gezeigt bekommt, sind aber zeitlich früher entstanden. Solche Kunst kann nur eben mittlerweile jeder.

Dann gibt es noch die Werke, die tatsächlich von aktuellen Kommunikationsmethoden beeinflusst wurden: Ein Pärchen lässt seine Onlinechats von Schauspielern in auf eBay zusammen gekauften Kulissen nachspielen und filmt die Dialoge, Merry Alpern zeigt fremde Menschen beim Sex, Michael Wolf fotografiert Google Streetview-Ansichten ab, Mark Wallinger vergrößert etliche im Netz gepostete Handyfotos schlafender Menschen. Bei vielen dieser Werke konnte ich tatsächlich keinerlei künstlerischen Aspekt entdecken, es handelt sich um Gags, und dabei nicht einmal besonders gute.

Ohne Titel, 1989-1996 Aus der Serie Ray's a Laugh, 1989-1996 C Print 
120 x 80 cm
Sammlung Fotomuseum Winterthur © Richard Billingham, DACS London 
Andere Ausstellungsstücke empfand ich zumindest als emotional anrührend, etwa wenn Richard Billingham sein Aufwachsen in einer dysfunktionalen Familie in Birmingham dokumentiert oder Marilyn Minter das Leben ihrer Mutter: Hier spiegelt sich tatsächlich etwas Tiefer gehendes - wenn auch Deprimierendes - wider, in dem das Veröffentlichen der Privatsphäre kein bloßer Witz ist.

Dabei habe ich grundsätzlich auch nichts gegen Humorvolles, wenn es zumindest gut gemacht ist. So habe ich die Kollagen von Leo Gabin offenbar im Gedränge verpasst:
Das belgische Künstlerkollektiv Leo Gabin durchforstet diese Portale auf der Suche nach Amateurvideos, die sich unter einem Thema subsummieren lassen oder einem sich stets wiederholenden Muster folgen, um daraus ein neues Video zusammenzufügen. So finden sich in der Arbeit „Cleaning“ unzählige Ausschnitte aus privaten Videos, in denen sich Teenager beim Aufräumen ihrer Zimmer filmen. Die Arbeit „Killin’it“ ist eine Aneinanderreihung von gewalttätigen Auseinandersetzungen unter Frauen, offensichtlich spontan mit wackeliger Kamera dokumentiert und öffentlich zugänglich gemacht.
Hier kann ich - leider unbesehen - zumindest eine Stellungnahme zum Thema "Privates im Internet" erkennen, darüber hinaus schätze ich, dass diese einerseits kritisch ist, aber andererseits, anders als die FAZ-Besprechung der Ausstellung, auch nicht gleich den Untergang des Abendlandes dank Youtube prognostiziert.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 3. Februar.


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Schon länger gab es hier keinen Beitrag zu Fleischersatzprodukten mehr. Das hat vor allem damit zu tun, dass ich hier viele Produkte bere...

Fleischeslust: Frikadellen


Schon länger gab es hier keinen Beitrag zu Fleischersatzprodukten mehr. Das hat vor allem damit zu tun, dass ich hier viele Produkte bereits vorgestellt habe und meine Favoriten mittlerweile kenne (und die Flops meide). Hin und wieder kommt dann aber doch etwas Neues auf den Markt. Und so vergleiche ich heute einmal Frikadellen.

Edeka hat in seinem Eigenmarkensortiment eine neue Produktreihe namens "SoYes", von der es bislang Frikadellen, Schnitzel und Bolognesesauce gibt. Die Fleischersatzprodukte sind vegan, tragen das Biosiegel und zusätzlich Plaketten vom WWF und dem FSC (letzteres bezieht sich aber nur auf die Verpackung). Eine Packung "Mini-Frikadellen" enthält fünf Puck-artige Gebilde und kostet 1,99 Euro


Als "Gegner" traten die ebenfalls neuen vegetarischen Frikadellen von Garden Gourmet an. Diese Produktlinie der Firma Tivall ist ebenfalls in vielen normalen Supermärkten erhältlich, die Lebensmittel sind (wegen des enthaltenen Hühnereiweißes) nicht vegan, ein Biosiegel fehlt ebenfalls.  Eine Packung enthält vier Frikadellen, wobei des Gewicht mit 180 Gramm dem der fünf Minifrikadellen entspricht, der Preis liegt bei ca. 3 Euro.

Beide Frikadellensorten wurden in wenigen Minuten in der Grillpfanne heiß gemacht, dazu gab es Bratkartoffeln und Salat. Beim Verzehr zeigte sich, dass - zumindest bei Edeka - ethische Korrektheit auf Kosten des guten Geschmacks geht. Sowohl bezüglich des Aussehens als auch der Konsistenz und vor allem des Geschmacks lagen die Garden Gourmet-Frikadellen ganz klar vorne. Die Edeka-Frikadellen waren so geschmacksarm und leicht muffig, dass ich sie nur mit Ketchup ertragen konnte, die Garden Gourmet-Bratlinge ließen sich dagegen auch pur genießen.

Links der Edeka-Puck, rechts Tivall Garden Gourmet
Dieses Ergebnis ist ein bisschen schade, denn über die Herkunft des Hühnereiweißpulvers, das Tivall für seine Produkte einsetzt, weiß man nichts, folglich ist anzunehmen, dass es sich um Fabrikeier handelt. Beim Thema vegetarische Frikadellen muss man sich also vorerst zwischen einem blütenreinen Gewissen und einem guten Geschmackserlebnis entscheiden. Oder vielleicht ein weiteres neues Produkt entdecken.

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Aus nicht näher erklärbaren Gründen bin ich ja ein relativ großer Fan von Superhelden. Die Comicvorlagen an sich lassen mich zwar meist e...

Sendeschluss: Feed Me ft. Crystal Fighters - Love Is All I Got


Aus nicht näher erklärbaren Gründen bin ich ja ein relativ großer Fan von Superhelden. Die Comicvorlagen an sich lassen mich zwar meist eher kalt, aber seien es meine geliebten X-Men, Christopher Nolans Batman-Trilogie oder auch Persiflagen des Genres wie Kick-Ass: Viele dieser Filme halte ich für einfach phantastisch. Deshalb gibt es diese Woche auch ein Video mit einem Superheldenthema. Dass heute ausgerechnet der 11.11. ist, passt dann noch zusätzlich gut zum Verkleidungsthema!

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Mein iPad bereitet mir weiterhin Freude, und dieser Beitrag ist der erste, den ich mit der App 'Blogsy' schreibe - diese wird dem G...

Siri erklärt den Sinn des Lebens

Mein iPad bereitet mir weiterhin Freude, und dieser Beitrag ist der erste, den ich mit der App 'Blogsy' schreibe - diese wird dem Gerät hoffentlich eine echte Existenzberechtigung verschaffen, in dem es zum leicht tragbaren, überall einsatzfähigen Blog-Werkzeug wird. Sobald ich kapiert habe, wie man dieses verdammt komplexe Blogsy bedient.

Ein neues Apple-Feature, das ich von meinem betagten iPhone noch nicht kannte, ist die künstliche Intelligenz Siri. Deren Wissen ist relativ eingeschränkt, immerhin kann sie einem aber per Sprachbefehl Adressen und Geburtstage nennen, notiert E-Mails und Notizen als Diktat und öffnet Apps. Für manche häufig gestellten sonstige Fragen haben die Programmierer offenbar Spaßantworten vorgegeben, und so kommt es, dass ich Siri in letzter Zeit häufiger nach dem Sinn des Lebens gefragt habe - 14 verschiedene Antworten habe ich bislang bekommen. Hier ihre Top 5 Erklärungen:

Platz 5:

Platz 4:

Platz 3:

Platz 2:

Platz 1:

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Diese Woche war bekanntlich Halloween, und die britische Sängerin Kate Nash gab das coolste Konzert, das man in meinen Augen zu diesem An...

Sendeschluss: Kate Nash - Fri-end


Diese Woche war bekanntlich Halloween, und die britische Sängerin Kate Nash gab das coolste Konzert, das man in meinen Augen zu diesem Anlass veranstalten kann, sie spielte nämlich in London live und mit blonder Perücke (und bester Freundin im Hasenkostüm) sämtliche Songs aus der Buffy-Musical-Folge "Once More with Feeling".

Gerne wäre ich anwesend gewesen, nun muss ich mich mit einigen Youtube-Videos begnügen, die zu diesem Anlass gedreht wurden und zumindest beweisen, dass Kate mindestens so textsicher ist wie ich.

Frau Nash selbst hat ebenfalls diese Tage einen neuen Song auf den Markt geworfen, und auch in "Fri-end" geht es gruselig zu.


Und jetzt alle zusammen: "And what's with all the bunnies, what do they need such good eyesight for anyway??"

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Für jemand, der dem Fleischgenuss abgeschworen hat, habe ich ziemlich großes Interesse an Burgern. Tatsächlich gibt es nicht nur äußerst woh...

Frankfurt Vegetarisch (8): Luna Burger

Für jemand, der dem Fleischgenuss abgeschworen hat, habe ich ziemlich großes Interesse an Burgern. Tatsächlich gibt es nicht nur äußerst wohlschmeckende fleischlose Buletten (hier habe ich einmal zwei Sorten für den Hausgebrauch vorgestellt), sondern auch viele andere Möglichkeiten, einen interessanten vegetarischen Burger zu kreieren, etwa mit Falafel, Schafskäse, Nuss-Bratlingen, gebratenem Gemüse ... es ist einfach nur Phantasie gefragt.


Das kleine Restaurant Luna Burger in der Frankfurter Innenstadt hatte ich bereits kurz nach der Neueröffnung vor etwa sechs Monaten einmal besucht. Damals hatten verschiedene Störfaktoren (langsames und überfordertes Personal, welker Salat, ausgegangene Zutaten) den Besuch beeinträchtigt, und seitdem war mir, wann immer ich an dem Lokal vorbeikam, aufgefallen, dass es ausgesprochen leer erschien. In unmittelbarer Nachbarschaft des Burger-Restaurants tummeln sich in einem von meinen Kollegen liebevoll "Glutamat-Eck" genannten Bereich Dönerbuden, ein Thai-Imbiss, ein Inder und einige weitere Essbuden, die allesamt zur Mittagszeit gut besucht sind, nur an Luna Burger scheinen die Mittagspausenmassen vorbei zu gehen.

Kürzlich, als mich mittags eine unbändige Lust auf Herzhaftes überkam, war es Zeit für einen zweiten Testbesuch. Wieder einmal war das Lokal recht leer, was immerhin dazu führte, dass ich sehr schnell bedient wurde. Entscheidet man sich für den einzigen vegetarischen Burger, der anders als die "fleischigen" auch nicht in verschiedenen Größen erhältlich ist, braucht man wenig Zeit, sich zu entscheiden und muss lediglich eine der beiden Sorten Beilagenpommes wählen. Der "Garden Burger" ist mit seinen nicht näher beschriebenen Zutaten keineswegs preiswerter als die angebotenen Rinderburger vom Angusrind, und mit den ebenfalls nicht günstigen Beilagen-Chips kam meine Bestellung ohne Getränk auf den vergleichsweise stattlichen Gesamtbetrag von 9,50 Euro. Das erklärt vielleicht die Abwesenheit des Mittagspausenvolkes, denn in der Umgebung isst man deutlich günstiger.


Nach sehr kurzer Wartezeit wurde meine Bestellung geliefert und entpuppte sich als Riesenmahlzeit. Der Burger war standardmäßig mit Tomate, Salat, Gurke und Zwiebeln belegt, bei der Sauce hatte ich mich für die Geschmacksrichtung "Curry" entschieden. Zu meinen "Luna Chips" gab es noch jeweils einen kleinen Klecks Ketchup und Mayonnaise. Der Burger gefiel mir ausgesprochen gut, die Bulette war zutatentechnisch zwar nicht wirklich definierbar, schmeckte aber angenehm und harmonierte hervorragend mit den weiteren Zutaten und auch der Currysauce. Lediglich das Brötchen war arg zerbrechlich, was den Genuss ohne Messer und Gabel (ich finde, Hamburger muss man mit den Händen essen) ziemlich schwierig machte.


Tatsächlich hatte ich bei meinem zweiten Luna Burger-Besuch wenig zu meckern, würde mir allerdings wünschen, dass es den Garden Burger wie seine Fleischkollegen auch in einer kleineren Variante gäbe - das wäre preisgünstiger und als Mittagessen immer noch völlig ausreichend. Außerdem würde es nicht schaden, auf der Speisekarte bekanntzugeben, aus welchen Zutaten der Veggieburger besteht.

Luna Burger ist in der Schäfergasse 46.

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Letztes Jahr habe ich ja in zahlreichen Blogbeiträgen über meine Teilnahme bei "Das Große Stricken" berichtet, einer Aktion des ...

Neulich beim Mitmaschen

Letztes Jahr habe ich ja in zahlreichen Blogbeiträgen über meine Teilnahme bei "Das Große Stricken" berichtet, einer Aktion des Smoothie-Herstellers Innocent, der mit Hilfe niedlicher Mützchen auf Getränkefläschchen Spenden sammelt, die alte Menschen warm durch den Winter bringen sollen.


Meine letztjährige Mützcheneinsendung führte dazu, dass ich für die diesjährige Aktion persönlich per Postkarte eingeladen wurde. Es gilt die unglaubliche Menge von 191.222 Strickmützen aus dem letzten Jahr zu übertreffen. Mein Beitrag bestand in 21 Exemplaren, für dieses Jahr habe ich mir deshalb 30 vorgenommen. Angesichts der Tatsache, dass ich auch noch 4 Mützchen von gekauften Smoothies der vorherigen Aktion aufbewahrt habe, sollte dieses Ziel auf jeden Fall erreichbar sein, zumal ich bereits 11 gestrickt habe.


Die Postkarte forderte mich auch dazu auf, weitere Teilnehmer zu rekrutieren, aber ehrlich gesagt kenne ich niemand, der ähnlich wenig mit seiner Freizeit anzufangen weiß wie ich oder zum Stricken vorbeikommen möchte (Kami und Elmo stellen mit der Wolle und den Stricknadeln auch bloß Quatsch an). Also gebe ich nun ganz allgemein per Blogeintrag bekannt, dass die Aktion zurzeit wieder stattfindet und Strickbegeisterte ihre Mützchen bis zum 01. Dezember einschicken können. Ab Januar sind die bemützten Smoothies wieder im Handel zu finden, und 30 Cent pro verkaufter Flasche gehen an das Deutsche Rote Kreuz.  


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