Wer diesen Blog und mich ein wenig kennt, weiß, dass ich Katzenfan bin. Allerdings habe ich auch nichts gegen Hunde, und die Entdeckung der ...

My Year In Lists (5)

Wer diesen Blog und mich ein wenig kennt, weiß, dass ich Katzenfan bin. Allerdings habe ich auch nichts gegen Hunde, und die Entdeckung der Seite dogshaming.com hat mir dieses Jahr viel Freude bereitet. Katzen sind die von ihnen angerichteten Schäden einfach zu offensichtlich egal, als dass man mit ihnen ein Äquivalent aufziehen könnte. Hier meine Top 5 am Pranger stehende Hunde von 2012 (jeweils mit Link zum Blog):

5. Doesn't learn



4. Bending the rules



3. It wasn't me, it just exploded



2. Partners in crime



1. Two naughty boys


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Schuhe Natürlich gibt es dieses Jahr auch wieder Quatschkategorien, oder sagen wir besser, weniger kulturell orientierte Top 5. Tatsächli...

My Year In Lists (4)

Schuhe


Natürlich gibt es dieses Jahr auch wieder Quatschkategorien, oder sagen wir besser, weniger kulturell orientierte Top 5. Tatsächlich sah es für die Schuh-Top 5 bis gestern noch ausgesprochen mau aus, aber glücklicherweise erreichte mich dann doch noch ein bereits am 21.12. verschicktes Paket von H&M. Ich hatte nämlich kurz vor Weihnachten noch entdeckt, dass die letzten Reste der Maison Martin Margiela-Kooperation mittlerweile quasi wegreduziert waren und mir schnell noch zwei Paar Schuhe bestellt.

5. Stiefeletten von Görtz Gut, auf den ersten Blick machen die Dinger nicht viel her, aber sie passen wirklich zu allem, haben ein wenig Absatz, aber sind auch bequem genug, um einen ganzen Tag darin herumzulaufen: einfach ein perfekter Schuh. Das schwedische Designeroriginal kostet schlappe 300 Euro, aber glücklicherweise hat mittlerweile so ziemlich jede Schuhmarke eine Kopie im Angebot.



4. Ballerinas von Maison Martin Margiela für H&M Direkt aus dem Karton in die Top 5! Für den Originalpreis hätte ich diesen Schuh-Scherz - die Ballerinas sollen aussehen wie Pumps mit abgebrochenen Absätzen, und selbige gibt es sogar zum Umhängen dazu - nicht gekauft, aber für 30 Euro (statt ursprünglich 100) bin ich dann doch recht angetan.



3. Ballerinas von Tory Burch Ein Impulskauf im Schlussverkauf. Ich muss zugeben, dass ich noch unentschlossen bin, ob die Dinger cool und edel aussehen oder mich wie die Absolventin eines Höhere-Töchter-Gymnasiums der Achtziger Jahre wirken lassen. Hm.



2. Ballerinas von Minimarket 2012 war ein Jahr der (meist) flachen Schuhe! Auch ein Schlussverkauf-Fang, aber einer, mit dem ich entschlossener glücklich bin. Diese Streifen!



1. Pumps von Maison Martin Margiela für H&M Noch ein Schuh-Scherz: Dieses Mal soll es aussehen, als hätten die Pumps gar keine Absätze. Aber sehen sie nicht edel aus? Ich warte gespannt auf einen Anlass, zu dem ich sie außerhalb der Wohnung tragen kann.



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Alben 5. Hot Chip - In Our Heads 4. Lana Del Rey - Born To Die / Paradise 3. Of Monsters And Men - My Head Is An Animal ...

My Year In Lists (3)

Alben


5. Hot Chip - In Our Heads



4. Lana Del Rey - Born To Die / Paradise




3. Of Monsters And Men - My Head Is An Animal



2. The XX - Coexist



1. Soulsavers - The Light The Dead See


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Filme 5. The Muppets  Anlässlich dieses Filmstarts gab es auf meinem Blog immerhin eine ganze Serie! 4. James Bond 007: Sky...

My Year In Lists (2)

Filme


5. The Muppets

 Anlässlich dieses Filmstarts gab es auf meinem Blog immerhin eine ganze Serie!




4. James Bond 007: Skyfall

Was für eine Erleichterung, dass all die Verwicklungen aus dem vorausgehenden Film Quantum Of Solace, die ich mir nur mit größter Mühe merken konnte, in dieser Fortsetzung nicht die geringste Rolle spielen. James Bond wird wieder traditioneller und bleibt dabei gut. Wie schön!



3. Submarine

Der zweifellos unbekannteste Film in diesen Top 5, was doch irgendwie beruhigend ist - sonst könnte man ja meinen, ich würde nur noch Blockbuster ansehen. Die in der Achtziger Jahren angesiedelte Geschichte übers Erwachsenwerden ist einfach stimmungsvoll und bewegend.



2. Dame, König, As, Spion

Ich habe noch nie ein Buch von John le Carré gelesen und hege auch keine zukünftigen Ambitionen, in den Film trieben mich gute Kritiken, Gary Oldman und ein Haufen weiterer berühmter Schauspieler. Und tatsächlich ist die Geschichte intelligent und  - speziell natürlich, wenn man nicht sowieso schon weiß, was passiert - extrem spannend.



1. The Dark Knight Rises

Niemand ist überraschter als ich, dass Joss Whedons Avengers-Film sich nicht in diesen Top 5 befindet und stattdessen eine andere Comicverfilmung an der Spitze meiner Charts gelandet ist. In meinen Augen hat aber Christopher Nolan im dritten und letzten Teil seiner Batman-Reihe genau das erreicht, was bei Whedon nicht geklappt hat: Zwischen all den special effects und Kämpfen eine Geschichte zu erzählen, die mich interessiert.


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Konzerte Es ist wieder einmal die berühmte Zeit "zwischen den Jahren", und während ein Großteil der abendländischen Welt verdau...

My Year In Lists (1)

Konzerte


Es ist wieder einmal die berühmte Zeit "zwischen den Jahren", und während ein Großteil der abendländischen Welt verdauend auf dem Sofa liegt, habe ich mich heute ins Büro gequält, bewerte im Akkord Alben für Platten vor Gericht und muss nun auch langsam damit beginnen, meine hochwichtigen Top 5-Listen von fast allem, das 2012 so passiert ist, zu erstellen. Immerhin kann man das zur Not auch verdauend vom Sofa aus tun ...

2012 war das Jahr der Konzertreisen. Ich war in, äh, Mannheim, aber auch Scheeßel (Hurricane), Düsseldorf und Manchester, um Bands zu sehen. Das spiegelt sich natürlich auch in der Liste wider ... inklusive der ebenfalls außer-frankfurterischen Nummer eins. Die zugehörigen Konzertberichte sind jeweils verlinkt!

5. Thees Uhlmann, 23. Juni 2012, Hurricane Festival Scheeßel



4. The Notwist, 3. Oktober 2012, Tonhalle Düsseldorf



3. The Miserable Rich, 19. Mai 2012, Maifeld Derby Mannheim



2. The Stone Roses, 30. Juni 2012, Heaton Park Manchester



1. Pete Fij & Terry Bickers, 7. April 2012, W1 Regensburg


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Kaum zu glauben, es ist immer noch Weihnachten! Den heutigen Abschluss der Feiertage liefert das Duo  She & Him , deren bekannteres M...

Sendeschluss: She and Him - Baby It's Cold Outside


Kaum zu glauben, es ist immer noch Weihnachten! Den heutigen Abschluss der Feiertage liefert das Duo She & Him, deren bekannteres Mitglied Zooey Deschanel bildet (die im echten Leben etwas besser singen kann als in der Serie New Girl), mit seiner Coverversion von "Baby it's cold outside". Wiederum gibt es hier beneidenswerterweise deutlich mehr Schnee zu sehen als das zurzeit draußen der Fall ist, dafür kann man sich aber freuen, nicht mit der doch recht psychopathisch anmutenden weiblichen Hälfte des Zeichentrickpärchens auf eine Berghütte festzusitzen.

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Hier wie versprochen Teil zwei des Weihnachtsspecials. Falls Ihr heute bereits genug habt von Besinnlichkeit, Glöckchen, Harmonie und jed...

Sendeschluss: Sufjan Stevens - Mr. Frosty Man


Hier wie versprochen Teil zwei des Weihnachtsspecials. Falls Ihr heute bereits genug habt von Besinnlichkeit, Glöckchen, Harmonie und jeder Menge Essen, bietet Sufjan Stevens ein perfektes Gegenprogramm: Knetmännchen-Zombie-Weihnachten! Ich hätte nie gedacht, dass man aus Knete so schön Gedärme formen kann ...






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Aufmerksamen Lesern ist möglicherweise aufgefallen, dass es gestern Abend trotz Sonntag keinen "Sendeschluss" gab. Aber verzagt...

Sendeschluss: Erdmöbel - Fräulein Frost


Aufmerksamen Lesern ist möglicherweise aufgefallen, dass es gestern Abend trotz Sonntag keinen "Sendeschluss" gab. Aber verzagt nicht, denn zu Weihnachten gibt es dafür einen Dreierpack! Den Anfang machen am heutigen Heiligabend Erdmöbel mit ihrem Video zu "Fräulein Frost", in dem es wettermäßig um einiges weihnachtlicher zugeht als gerade vor meinem Fenster. Erdmöbel veröffentlichen übrigens jedes Jahr ein Weihnachtslied, wer mag, kann also mit dieser und früheren Veröffentlichungen mittlerweile das komplette Geschenke auspacken untermalen.

In diesem Sinne, frohe Weihnachten allerseits!




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Als mein Freund kürzlich am Telefon zu mir sagte „Prima, dass Du am Freitag schon frei genommen hast, dann kann ich schon am Donnerstagaben...

Neulich beim letzten Konzert vorm Weltuntergang: Neil Halstead in der Frankfurter Brotfabrik


Als mein Freund kürzlich am Telefon zu mir sagte „Prima, dass Du am Freitag schon frei genommen hast, dann kann ich schon am Donnerstagabend anreisen, und wir gehen gemeinsam zu Neil Halstead“, war meine verwirrte Antwort „Zu wem?“ Es stellte sich aber dann schnell heraus, dass ich mit dem musikalischen Schaffen des Herrn Halstead durchaus vertraut bin, er war nämlich Gründungsmitglied der Shoegaze-Helden Slowdive und später Mojave 3. Mittlerweile hat er sich stark in Richtung Folk entwickelt und musiziert meist allein.


Also ging es gestern wieder einmal Richtung Brotfabrik. Angesichts der relativen Unbekanntheit des Künstlers rechneten wir mit keinem riesigen Andrang, zumal im Internet vorab etwas von Sitzplätzen gestanden hatte. Das weckte Erinnerungen an das Gruff Rhys-Konzert am selben Ort, bei dem man extra Sitzplatzgruppen um Tische gebildet hatte, damit die paar Zuschauer zumindest geschickt im Saal verteilt wirkten. Gestern Abend jedoch gab es richtige Sitzreihen, und diese waren bei unserer Ankunft bereits recht gut mit etwa 100 Gästen gefüllt.


Auf der Bühne befand sich schon die Vorband Nadjana: Ein Mädchen, Nadjana Gaffron aus Bensheim, die mittlerweile in Mainz wohnt, mit roter Schlumpfmütze und offenbar ohne Hose (eine dicke Strumpfhose gewährte die Jungendfreigabe des auf einem Barhocker sitzend absolvierten Auftritts). Neben ihr saß ihr männlicher Begleiter namens Dennis. Die beiden spielten akustischen Gitarrenpop, bei den Zwischenansagen erschien die Künstlerin etwas aufgeregt. Das Publikum war aber recht angetan, hörte aufmerksam zu und kaufte nach dem Auftritt, der eine gute halbe Stunde dauerte und Songs wie „Who’s the blond girl?“, „Wherever Loop“ und das abschließende "Element" umfasste, mehrere CDs des selbstproduzierten Debütalbums "All Dead Plates Light That Blonde Girl".  Dieses kann man derzeit für 8,- € über Bandcamp kaufen.


Es folgte eine minimalistische Umbaupause, in der die beiden Barhocker gegen einen Stuhl ausgetauscht wurden. Neil Halstead erschien anschließend in einem Hemd, das wir bereits von Christophs Bildern aus Köln vom Vorabend kannten, und ebenfalls mit männlichem Begleiter, nämlich John Herguth, der ihn an Flügel, Bass oder Gitarre unterstützen sollte, aber offenbar häufig nicht wusste, was genau er machen sollte. Neil selbst begleitete seine Songs auf der Gitarre und nahm gelegentlich noch eine Mundharmonika dazu.


Nach den ersten beiden Liedern, „Tied to you“ und „Full Moon Rising“, wurden wir gefragt, ob es bestimmte Lieder gebe, die wir hören möchten, schließlich ginge ja morgen die Welt unter. Es gebe auch keine Setliste. Zunächst traute sich niemand, einen Songtitel in die Stille zu rufen, schließlich wurden aber doch vereinzelt Vorschläge geäußert. Doch fast bei jedem Liedwunsch war die Antwort „Kann ich nicht spielen“. Erst als einige Songs später jemand im Publikum um „High Hopes“ bat, fing Neil mit den Worten „Ok, watch me fuck this one up“ sofort an, den Song zu spielen – dabei hatte er das Lied doch erst am Vorabend in Köln vorgetragen.

Grundsätzlich schienen sich auch später hauptsächlich die Songwünsche durchzusetzen, die bereits auf der Setliste des Vorabends gestanden hatten („Hi-lo and inbetween“). Insgesamt wurden aber immerhin mindestens 6 Titel neu ins Programm aufgenommen. Ein weiterer Publikumswunsch war „etwas mit Mundharmonika“, während gleichzeitig jemand anderes „Trying to reach you“ rief, also konnten diese Anfragen in Kombination erfüllt werden – wobei Neil an anderer Stelle erklärte, es sei immer schwierig, seinen Bart daran zu hindern, sich im Mundharmonikaaufsatz zu verfangen.


Slowdive-Lieder waren ein der spontanen Setliste des Abends leider extrem spärlich vertreten, immerhin das letzte Lied des Hauptteils war dann „Alison“, das in der Nur-Gitarren-Version schon sehr anders klang als auf Platte. Herr Halstead war aber offenbar in Spiellaune, denn er kehrte auf den nachdrücklichen Applaus hin noch für vier Zugabenlieder zurück, wobei er fragte, ob es noch irgendwelche Wünsche gebe, die er dann ablehnen könne.

Als das Duo dann „Palindrome Hunches“ anspielte, stellte Neil nach einigen Takten fest, dass die beiden verschiedene Lieder begonnen hatten (am Flügel wurde „Bad Drugs And Minor Chords“ dargeboten) und musste von vorne beginnen. Anschließend durfte sich das Publikum noch ein letztes Lied wünschen, es wurden „See you on Rooftops“ und „Between the Bars“ genannt und Halstead beschloss spontan, einfach beide zu spielen. Sein Begleiter zog sich bei diesem letzten Song endgültig aus dem Musikgeschäft zurück und filmte dafür den Vortrag mit seinem Handy.


Ob Neil Halstead diesen Konzertabend sonderlich genossen hat, bleibt wohl sein Geheimnis, immerhin versicherte er uns, dass wir ein gutes Publikum seien - obwohl er sich, wie auch die Vorband, beklagt hatte, den Zuschauerraum überhaupt nicht sehen zu können. Aus Zuschauersicht waren die Songdarbietungen durchaus mitreißend, wenn auch der eine oder andere Slowdive-Song mehr sicher nicht geschadet hätte.

Setliste:

Tied To You
Full Moon Rising
My Life In Art (Mojave 3)
Who Do You Love? (Mojave 3)
?
?
Driving With Bert
Martha’s Mantra (For The Pain)
Witless Or Wise
In Love With A View (Mojave 3)
Oh! Mighty Engine
Hey Daydreamer
High Hopes
?
Hi-Lo And Inbetween
Some Kinda Angel (Mojave 3)
Trying To Reach You (Mojave 3)
Alison (Slowdive)

Two Stones In My Pocket
Palindrome Hunches
See You On Rooftops
Between Two Bars (Mojave 3)




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Gestern sah ich im Kino den Hobbit , und auch wenn die Aussage des Satiremagazins  The Onion , dass es in dem Film eine 53 Minuten lange...

Sendeschluss: Björk - Mutual Core


Gestern sah ich im Kino den Hobbit, und auch wenn die Aussage des Satiremagazins The Onion, dass es in dem Film eine 53 Minuten lange Szene gebe, in der Bilbo überlegt, was er für die Reise einpacken soll, nicht ganz stimmt, weist der Film doch einige Längen auf. Spannend und visuell toll umgesetzt ist dagegen aber ein Kampf zwischen Felsen, die während eines Gewitters Menschenform annehmen und wüst aneinander krachen.

Ein bisschen erinnert mich dieser filmische Übergang von "Gegenstand" zu "belebt" an Björks neues Video, wobei die hier agierenden "Dinger" hier wohl eher einen Vulkanausbruch symbolisieren. Ansonsten ist das Video wie gewohnt Björk-häftig verrückt. Am besten selbst ansehen.





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Im Oktober hatte ich ja selbstbewusst behauptet, für die diesjährige Innocent-Mützchen-Aktion dieses Jahr 30 Mützchen einreichen zu woll...

Kleines Mützchen-Update


Im Oktober hatte ich ja selbstbewusst behauptet, für die diesjährige Innocent-Mützchen-Aktion dieses Jahr 30 Mützchen einreichen zu wollen. Zum Ende der Aktion hin - am 1. Dezember mussten meine Kunstwerke in Bergheim sein - hatte mich die Stricklust bereits ziemlich verlassen, aber in "brutto", also inklusive der bereits in meiner Küchenschublade vorhandenen Mützchen, die ich letztes Jahr selbst auf Smoothies gekauft hatte, habe ich dann mein Ziel doch noch erreicht und meinen Umschlag dann eiligst losgeschickt.

Gleichzeitig habe ich auch ganz unten auf dieser Seite das "Mützometer" eingefügt, das den Status der eingeschickten Mützchen anzeigt und sich letzte Woche noch um 180 000 bewegte - beachtlich, aber unter der Marke des Vorjahrs. Heute bemerkte ich aber, dass der Zähler noch einen unerwarteten Sprung gemacht hat und die 200 000 doch noch geknackt wurde. Mein Stolz über den eigenen bescheidenen Beitrag nimmt allerdings - obwohl ich auch dieses Jahr wieder eine sehr freundliche Dankeskarte bekommen habe - ab, wenn ich mir auf Facebook ansehe, was manche andere zu fabrizieren!

Die abgebildeten Wiener Pensionistinnen haben zu fünfzigst schlappe 11 500 Wollmützen gestrickt! Kein Wunder, dass die Aktion in Österreich so viel besser läuft als in Deutschland, wenn hierzulande das Rentnerpotenzial offenbar noch überhaupt nicht ausgeschöpft wird ...

Quelle: Facebook

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Nora Tschirner, Traumschauspielerin aller Männer, hat nun also auch - gemeinsam mit Erik Lautenschläger und Tom Krimi - eine Band. Man ka...

Sendeschluss: Prag - Bis einer geht


Nora Tschirner, Traumschauspielerin aller Männer, hat nun also auch - gemeinsam mit Erik Lautenschläger und Tom Krimi - eine Band. Man kann ihr aber nicht vorwerfen, dass das ein typischer Prominenten-Schnellschuss sei, erste Kommentare zu Liveauftritten der Band, in der die Schauspielerin (mit-)singt und etliche Instrumente spielt, sind nämlich durchweg positiv - oder liegt das am Ende daran, dass diese Statements eben hauptsächlich von Männern stammen? Immerhin das neue Video, bei dem Tschirner auch Regie führte, würde ich ohne jegliche Hormoneinflüsse für gut erklären, ebenso den zugehörigen Song. Und wenn sich Nora zukünftig mehr auf die Musik und ihre angekündigte Tatort-Rolle mit Christian Ulmen konzentriert, hat sie hoffentlich keine Lust mehr auf solchen Kram wie Keinohrhasen.





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Die Kandidaten Einen Kebab-Test gab es hier ja bereits, und wie ich bereits darin erwähnte, ist mir der Unterschied zwischen vegeta...

Fleischeslust: Gyros


Die Kandidaten

Einen Kebab-Test gab es hier ja bereits, und wie ich bereits darin erwähnte, ist mir der Unterschied zwischen vegetarischem Gyros und vegetarischem Döner nicht wirklich klar. Im aktuellen Test trat dann aber ein Produkt an, das ich in dieser Art noch überhaupt nicht kannte, nämlich Gyros in Trockenform.

Im Rohzustand wirken beide gleichermaßen unappetitlich
Das Gyros der Firma Davert besteht schlicht aus Sojaschnetzeln, wie man sie auch als Hackfleisch- oder Gulaschersatz kaufen kann. Diese muss man zunächst in heißem Wasser einweichen (wobei sie zu erkennen geben, dass eine Würzmischung und auch Zwiebeln dabei sind), dann werden sie in Öl angebraten.

Das Veggie Gyros von Veggie Life (eine Supermarkt-Nebenmarke des Herstellers Tofutown, der auch die meines Erachtens identischen Viana-Lebensmittel für Bioläden produziert) präsentiert sich dagegen wie bereits aus dem Döner-Test bekannt als Kühlprodukt, das hauptsächlich aus Weizeneiweiß besteht und direkt in die heiße Pfanne darf - besonders lecker wirkte im Grundzustand keines der beiden Gerichte. Das eine wirkte mehr wie Katzenfeuchtfutter, das andere wie Trockenfutter!

So macht sich Davert im Fladenbrot ...
Anders sieht das schon aus, sobald alles angebraten ist und der Serviervorschlag umgesetzt wird: Mit Fladenbrot, Zaziki und Salat sind die Gyros-Assoziationen sofort um einiges stärker. Das Davert-Gyros war für meinen Geschmack zu mild, das von Veggie Life dagegen schon leicht penetrant in seiner Würzigkeit. Bezüglich der Menge bestand ebenfalls ein gewaltiger Unterschied: Die 150 Gramm Sojaschnetzel ergaben zubereitet sicherlich die dreifache Menge Gyros, während die 200 Gramm Gyros von Veggie Life keine weitere Verwandlung erfuhren - im Ergebnis war Davert also um einiges ergiebiger.

... und so Veggie Life

Zum Trockenprodukt muss man noch erwähnen, dass es nicht gerade leicht war, dieses so anzubraten, dass es braun wurde - das funktionierte bei Veggie Life etwas einfacher, auch die Optik im zubereiteten Zustand überzeugte hier etwas mehr. Mein zukünftiger Gyros-Favorit wird wohl keine der beiden Varianten, da haben mir die beiden bereits getesten Kebap-Varianten (noch) besser gemundet. Ich würde aber auch beide Gyrossorten ohne Bedenken noch einmal kaufen.

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Schon wieder kein richtiges Video, weil es kein aktuelles von Jens Lekman (bei dessen Konzert ich ja gestern war) gibt. Dafür kann man un...

Sendeschluss: Jens Lekman - I Know What Love Isn't


Schon wieder kein richtiges Video, weil es kein aktuelles von Jens Lekman (bei dessen Konzert ich ja gestern war) gibt. Dafür kann man unten nicht nur den Song "I Know What Love Isn't" hören sondern auch die Geschichte dazu (die genauso auch gestern im Zoom erzählt wurde).

                   
                   
                   
                   
               

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Gestern war der 1. Dezember, überall öffneten Menschen das erste Türchen ihrer Adventskalender und auch sonst war ein gewisser Geschenkerege...

Konfetti statt Seifenblasen: Jens Lekman in Frankfurter Zoom

Gestern war der 1. Dezember, überall öffneten Menschen das erste Türchen ihrer Adventskalender und auch sonst war ein gewisser Geschenkeregen auszumachen: Ich hatte bei Markus Gardian zwei Gästelistenplätze für Jens Lekmans Konzert gewonnen, während mein Freund bereits von der Promo-Agentur auf selbige gesetzt worden war. Für meine zweite Freikarte reiste dann eine Freundin an.


Bei unserer Ankunft beim Umsonst-Konzert des schwedischen Sängers gab es dann ein paar Schwierigkeiten: Meine beiden Gästelistenplätze waren wie immer zuverlässig hinterlegt worden, aber nicht der meines Freundes. Er muss seine Situation aber glaubwürdig dargelegt haben, denn herein durfte er, nachdem eine offenbar entscheidungsbefugte Kollegin gerufen worden war, trotzdem. Dasselbe Schicksal, mit ebenfalls glücklichem Ausgang, ereilte wenig später auch Christoph vom Konzerttagebuch - bei ihm musste dann nicht einmal mehr nachgefragt werden.

Herr Lekman hatten wir vorher bereits 2008 im Mousonturm und letztes Jahr beim Düsseldorfer New Fall-Festival gesehen - vor vier Jahren mit kompletter Band, allesamt mit Schlüsseln um den Hals, 2011 dann allein mit Gitarre und einem Schlagzeuger als einziger Begleitung. Gestern Abend zeigte sich beim Eintritt ins Zoom, dass dieses Mal wieder mit einer Band zu rechnen sein würde, gespannt warteten wir ab, bis (ohne Vorband) schließlich ein Schlagzeuger, ein Keyboarder, eine Geigerin und eine Bassistin die Bühne betraten, allesamt wirkten extrem jung und befolgten den aktuellen Lekman-Dresscode: Keine Schlüssel mehr, dafür schwarzweiße Outfits mit weißen Sneakern. In der ersten Reihe dagegen trugen etliche Damen (auch ich, aber zufällig) schwarzweiß gestreifte Oberteile, was möglicherweise eine Anspielung auf Jens' Outfit im letzten Jahr war.


Los ging der Konzertabend - so ist das bei dieser Tour wohl immer - mit einer Instrumentalversion von "Every little hair knows your name" vom neuen Album. Herr Lekman selbst stieß erst anschließend zu seiner Band und trägt nun, sicher wegen eines Haarausfallproblems, auf der Bühne eine Schirmmütze, die ihm ein wenig Ähnlichkeit mit Michael Stipe verleiht. Die nun folgenden Lieder kündigte Jens oft mit längeren Geschichten an, die wir teils bereits von vergangenen Auftritten kannten, so die lange Rahmenhandlung zu "Waiting for Kirsten", in der Jens Lekman in einem Göteborger Club auf die Ankunft des Filmstars wartete, der aber am Eingang abgewiesen worden war ("there are no VIP lines in Gothenburg - not even if you've made out with Spiderman") oder vor "A Postcard to Nina" der Besuch bei seiner lesbischen Freundin in Berlin, die ihn zwang, vor ihren Eltern so zu tun, als sei er ihr Verlobter. Daneben gab es aber auch mir unbekannte Geschichten, etwa vor "I Know What Love Isn't" die Versuchung, mit einer Freundin in Auckland eine Scheinehe einzugehen, um in Neuseeland bleiben zu dürfen, mit der Feststellung, dass er so ein illegales Arrangement niemals für sich behalten und deshalb auch nicht eingehen könnte.


"The End Of The World Is Bigger Than Love" wurde allen im Publikum gewidmet, denen schon einmal das Herz gebrochen wurde, das darauf folgende "Some Dandruff On Your Shoulder" dagegen denen, die schon einmal ein Herz brechen mussten - zu diesem Thema gebe es nämlich viel zu wenig Lieder. "Golden Key" ist ein Lied, das es nicht aufs aktuelle Album geschafft hat, angeblich aber aufs nächste kommt - auf das wir ebenfalls angeblich auch nicht wieder fünf Jahre warten müssen. Der Song wurde naheliegenderweise einem Herrn im Publikum gewidmet, die einen Schlüssel um den Hals trug. Danach kam ohne Pause direkt "The Opposite Of Hallelujah", während dem Jens plötzlich eine sehr kleine Menge Konfetti ins Publikum warf. Am Ende kam auch wieder das traditionelle Luftglockenspiel bei den letzten Noten des Songs.

Vor dem allein mit Akustik-Gitarre vorgetragenen "I Want A Pair Of Cowboy Boots" erfuhren wir, dass Jens Lekman zwei Jahre lang jede Nacht dasselbe geträumt hat (dabei hatte er den Traum schon beim ersten Mal verstanden), aber vielleicht (und hoffentlich) war das nur im Songtext so. Es folgten mit der Frage, ob wir Lust zu tanzen hätten, vier schnelle Lieder mit Elektrobeat, von denen "Sipping On The Sweet Nectar" das Hauptset abschloss.


Bei der ersten Zugabe  - "I Saw Her At The Anti War Demonstration" und "A Postcard To Nina" - spielte die Band noch mit und wurde nun auch namentlich vorgestellt, alle Mitglieder lächelten - wie auch häufig während des Konzertes - glückselig. Die bereits erwähnten Einleitung zu "A Postcard To Nina" fand bereits zu instrumenteller Untermalung statt, und Jens schilderte seine Angst vor Ninas Vater, indem er behauptete, dass er nach und nach die Instrumente auf seiner CD nicht mehr hören konnte und ließ die anwesenden Musiker entsprechend nach und nach per Handzeichen verstummen.

Für eine zweite Zugabe kehrte Jens dann allein zurück, als allerletztes Lied spielte er schließlich "Every Little Hair Knows Your Name", das damit das Konzert einrahmte. Ähnlich wie schon beim Düsseldorfer Konzert im letzten Jahr erklärte er, dass er auf der Bühne keine weiteren Zugaben mehr geben werde, wenn man einen bestimmten Song vermisst habe, werde er diesen aber gerne privat vorsingen - sofern man ihn nach dem Konzert finden könne.

Gegenüber dem Auftritt in Düsseldorf gewannen dieses Mal die Lieder durch die Anwesenheit einer Band, die zudem sichtlichen Spaß bei ihrer Sache hatte. Mit 85 Minuten war dieses Konzert gefühlt doppelt so lang wie das in Düsseldorf und ließ uns trotz fehlendem Seifenblasen-Abschluss deutlich positiver gestimmt zurück - auch wenn wir Jens Lekman hinterher nicht mehr auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt finden konnten.



Setliste

Every Little Hair Knows Your Name (Intro)
A Higher Power
I Know What Love Isn’t
The End Of The World Is Bigger Than Love
Some Dandruff On Your Shoulder
Golden Key
The Opposite Of Hallelujah
Waiting For Kirsten
Black Cab
I Want A Pair Of Cowboy Boots
The World Moves On
Maple Leaves
Into Eternity
Sipping On The Sweet Nectar

I Saw Her At The Anti War Demonstration
A Postcard To Nina

And I Remember Every Kiss
Every Little Hair Knows Your Name

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