My Year In Lists (1)

U.

Konzerte


Ich  wünsche Euch allen ein gutes neues Jahr - bevorzugt mit weniger politischen Schockentscheidungen sowie einer entspannteren Weltlage. Glaube ich daran? Nun ja. Fangen wir lieber schnell mit den Jahrescharts an. Beginnen wir mit den Konzerten: 2016 war ich bei dem einen oder anderen Festival in Deutschland, den Niederlanden und auch Stockholm, und ich besuchte außerdem Konzerte in Hamburg, London und Brighton - sowie natürlich in meinen "regulären" Konzertstädten Frankfurt, Köln, Wiesbaden, Wetzlar und Montabaur. Viele schöne Konzerterlebnisse wären zusätzlich zu den Top 5 zu nennen: Etwa 10 Jahre Sublime in Regensburg, Sigur Rós in Stockholm und Luhmühlen oder auch Missincat bei uns Zuhause!


5. Suede, 5. Februar 2016, Hamburg sowie 26. Juni 2016, Ewijk (Niederlande)



Quasi als Konzerteinstieg des Jahres besuchten wir Suede in Hamburg - unter ausgesprochen schlechten Vorzeichen, denn weder mein Freund noch ich waren sonderlich gesund. Zum Glück spielte die Band so laut, dass sie meine ständigen Huster mit Leichtigkeit übertönte, und wiederum zum Glück bekamen wir dann im Sommer eine weitere Gelegenheit, Suede unter besseren Bedingungen live zu sehen - diesmal mit einem "Best of"-Set und auch tatsächlich sichtbar (in Hamburg hatte man sich große Teiles des Abends hinter einer Videoleinwand versteckt). Als Gesamtleistung reichen die beiden Konzerte der unkaputtbaren Rampensau Brett Anderson locker für Rang 5.

4. a-ha, 24. April 2016, Frankfurt


Allein wäre ich wohl nicht unbedingt darauf gekommen, a-ha auf ihrer "Abschiedstournee" (es wurde bereits eine weitere für 2018 angekündigt) live sehen zu wollen, aber als mein unermüdlicher Freund via eBay Karten zum halben Preis klar machte, war ich einverstanden - und vom Konzert höchst angetan. Ähnlich wie bei Suede blieb als Erkenntnis zurück: Die fand ich nicht nur früher einmal gut, dieses Urteil hatte durchaus seine Berechtigung!

3. The Slow Show, 13. August 2016, Luhmühlen


Natürlich soll hier nicht der Eindruck entstehen, 2016 hätten mich nur Bands aus den 80ern und 90ern beeindrucken können (jetzt besser nicht auf Platz 1 und 2 schauen...). Am 4. Tag des leider wettertechnisch suboptimalen A Summer's Tale Festivals in der Lüneburger Heide sahen wir The Slow Show, die im Rahmen eines Nachmittags-Slots ein erstaunlich großes Publikum zu sprachlosem Schweigen musizierten. Hier möchte ich definitiv einmal ein ganzes Konzert sehen.

2. James, 4. Mai 2016, London


Na gut, vielleicht war mein Konzertjahr 2016 doch eher von Retrobands geprägt - immerhin unternahmen wir die Londonreise, in deren Rahmen dieses James-Konzert stattfand, eigentlich, um die wiedervereinigten Indiehelden Lush zu sehen. James profitierten vom begeistertsten Publikum, das ich dieses Jahr erlebt habe, aber auch das Konzert an sich war atemberaubend - und dabei spielten sie nicht einmal "Sit Down".

1. Dirk Darmstaedter, 14. Mai 2016, Montabaur


Tja, bei Konzerten, die bei einem Zuhause stattfinden, fällt es schwer, neutral zu sein. Dirk Darmstaedter war aber auch unglaublich gut, unterhaltsam, sympathisch... einerseits schade, dass wir 2016 nur zwei Wohnzimmerkonzerte "geschafft" haben, andererseits toll, dass dieses so großartig war (das andere war übrigens auch sehr gut, nur hat es die Top 5 nicht geschafft).

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