Filme Man glaubt es kaum, ich habe dieses Jahr tatsächlich einmal eine vergleichsweise beachtliche Zahl Filme gesehen. Fantastic Beasts ...

My Year in Lists (6)

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Man glaubt es kaum, ich habe dieses Jahr tatsächlich einmal eine vergleichsweise beachtliche Zahl Filme gesehen. Fantastic Beasts and where to find them und Wonder Woman musste ich schweren Herzens aus den Top 5 streichen, über La La Land kann ich nichts dergleichen behaupten. Und Get Out mag ganz gut sein, aber muss man es allen Ernstes in seine Jahrescharts lassen? Ich denke nicht. Aber wer hat es denn nun geschafft?

5. Es (Original: It)


Ich halte Stephen Kings Es in Romanform allen Ernstes für ein literarisches Meisterwerk. Die Verfilmung ist, nun ja, eine gute Verfilmung. Während eine der Haupteigenschaften des Romans ist, dass er Vergangenheit (Kindheit) und Gegenwart (Erwachsensein) der Protagonisten parallel erzählt, wagte der Film es, beides komplett zu trennen. Folglich bin ich sehr gespannt, wie die Fortsetzung mit völlig neuen Schauspielern funktionieren wird...

4. Guardians of the Galaxy Vol. 2


Bei den Guardians wird an allem gespart, sogar am Filmuntertitel, aber das gehört zum Konzept. Der Film um die All-Außenseiter, die sich hauptsächlich miteinander streiten, hatte wieder viele gute Witze parat, insbesondere alles, was mit dem kleinen Groot zu tun hatte.

3. Blade Runner 2049


Wer hätte gedacht, dass man zu Blade Runner eine sinnvolle Fortsetzung machen könnte? Zwar hat die 2017er Version möglicherweise weniger Klassiker-Potenzial als der erste Teil (ähnlich wie beim Trainspotting-Sequel, das ebenfalls sehr ordentlich war), aber der Film hatte etwas zu erzählen, und Harrison Ford kehrte auf eine angemessene Art zurück. Dass Ryan Gosling nicht tanzen musste, war auch super...

2. Arrival


Man könnte meinen, dass zum Thema Aliens filmtechnisch nun wirklich einmal alles gesagt wäre. War aber nicht so. Streng genommen kein Film vom letzten Jahr, aber ich sah ihn 2017 und fand ihn toll. Außerdem endlich mal ein Film mit einer Sprachwissenschaftlerin (bin ich auch!) als Heldin...

1. Logan


Logan ist sicherlich der deprimierendste Marvel-Film aller Zeiten, gewissermaßen Hugh Jackmans oder Wolverines filmische Variante von Johnny Cashs späten Balladen ("Hurt" unterlegte glaube ich auch den Trailer). Wolverine will und kann nicht mehr, aber er muss immer noch ein Held sein, weil es sonst niemand gibt. Sehr mutig, einen solchen Film zu machen, der doch dem unvorbereiteten, Popcorn essenden Superheldenfan den Abend verderben dürfte. War aber toll.



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