Serien Das Serienthema wird nicht übersichtlicher. Bei all dem, was auf den Markt geworfen wird und angeblich toll und sehenswert ist, k...

My Year in Lists (10)

Serien

Das Serienthema wird nicht übersichtlicher. Bei all dem, was auf den Markt geworfen wird und angeblich toll und sehenswert ist, komme ich überhaupt nicht mehr mit. Immerhin The Walking Dead erleichtert mir rücksichtsvoll die Wahl, weil es in der letzten und aktuellen Staffel rapide schlechter geworden ist. Twin Peaks hat die eigene Bewerbung auch gewissermaßen zurückgezogen. So kommt man nicht aufs Treppchen. Aber wer dann?

5. Mr. Robot (Staffel 1)


Eine Serie um einen Hacker, der eigentlich nur mit kleinen, privaten Manövern seine Art von Gerechtigkeit herstellt - bis er in Kontakt mit einer Gruppe kommt, die eine Großbank zerstören will. Die Handlung ist absichtlich derart unzuverlässig erzählt, dass man als Zuschauer nur selten genau, weiß, was eigentlich genau passiert ist. Rami Malek spielt die psychisch auffällige Hauptfigur Elliot dabei so überzeugend, dass ich ihn gerne einmal in etwas anderem sehen würde - schon, um mich davon  zu überzeugen, dass es dem Schauspieler nicht wirklich immer so schlecht geht wie Elliot.

Staffel 2 ist angeblich noch verworrener, aber die kenne ich noch nicht.

4. Babylon Berlin (Staffel 1 & 2)


Wahnsinn, eine deutsche Serie in den Top 5! Babylon Berlin entführt seine Zuschauer überzeugend in die späten 20er Jahre. Hier liegen glamouröse Ausschweifungen und elendste Armut sehr nahe beieinander, und hinter allem brodeln extremistische politische Strömungen. Die beiden gezeigten Staffel gefielen mir sehr gut, ließen aber auch genug offen, um auch eine dritte zu rechtfertigen. Hier schrieb ich bereits mehr dazu.

3. Rectify (Staffel 1 & 2)


Auf Rectify kam ich unter anderem über den Podcast meiner Phantasiefreunde. Daniel war seit seinem 19. Lebensjahr im Gefängnis, weil er beschuldigt wurde, seine Freundin ermordet zu haben. Seine Familie hat unermüdlich um seine Freilassung gekämpft und diese auch erreicht. Doch was nun? Wie soll der nun 39jährige, der die letzten zwanzig Jahre quasi komplett verpasst hat, wieder Anschluss finden - sowohl an seine Familie als auch an den Wohnort, der ihn nach wie vor als Mörder sieht?

Auch für Rectify gilt, dass die Rolle des Daniel von Aden Young zwar generell sehr gut verkörpert wird, ich mir aber manchmal Sorgen um den Schauspieler machte - hoffentlich hat er privat und in anderen Produktionen mehr Mimik in seinem Repertoire. Mehr zu Rectify gibt es hier.

2. The Leftovers (Staffel 3)


Nie hätte ich gedacht, dass man eine derart skurrile Geschichte wie The Leftovers überhaupt irgendwie zu Ende erzählen kann. In Staffel 3 stellt sich Nora Durst der Trauer um ihre verschwundene Familie, während Kevin Garveys geistige Gesundheit nicht gerade besser wird. Aus diversen Gründen finden sich alle Figuren irgendwann in Australien wieder, wo Garveys nicht weniger durchgeknallter Vater der Meinung ist, dass nur er die Welt retten kann. Er kann seinen Sohn überreden, ein weiteres Mal in die Zwischenwelt zwischen Leben und Tod zu reisen, während Nora viel Geld dafür bezahlt, um mit Hilfe einer Maschine ebenfalls zu "verschwinden".

1. Game of Thrones (Staffel 7)


Wer hätte gedacht, dass Game of Thrones es noch einmal so hoch in meine Jahrescharts schaffen? Man merkt, dass die Serie ihrem Ende zugeht, und es ist gut (und wäre sicherlich auch gut für The Walking Dead), dass ein solches bereits feststeht. So wurde in der vorletzten Staffel nochmals alles gegeben, um die Spannung zu steigern und die Handlung voran zu treiben.

Allerdings plagen mich mittlerweile doch größere Zweifel, ob die Menschheit gegen den Night King siegen kann...




1 Kommentar:

  1. Honourable Mentions: GLOW und die zweite Staffel Stranger Things. Keine Ahnung, warum letztere so viele nicht mochten.

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